3 Dinge, die Sie während einer Unternehmenskrise messen sollten

3 Dinge, die Sie während einer Kommuniationskrise messen sollten

Wenn ihr Unternehmen in eine Krise gerät, befürchten viele PR-Profis, dass es mit der gesamten Organisation sofort bergab geht. Bevor Sie aber die weiße Fahne hissen, sollten Sie sich klarmachen, wie groß die Not für Ihre Marke wirklich ist.

Wenn Sie vorschnell reagieren, ohne sich vorher ein umfassendes Bild von der Gesamtsituation zu machen, könnte das die Lage noch wesentlich verschlimmern. Wie können Sie aber erkennen, wie stark sich die Krise auf Ihre Marke auswirkt?

Media Intelligence kann Ihnen dabei helfen, die Diskussion um die Krise besser zu verstehen und zu entscheiden, wie Sie am besten handeln – oder ob Sie überhaupt handeln müssen. Manchmal ist es auch die beste Entscheidung, sich verdeckt zu halten, statt sich sofort ins Gespräch einzubringen.

Diese drei Faktoren sollten Sie während einer Krise beobachten, um Ihre Krisenkommunikation optimieren zu können:

1. Wie oft wird Ihre Marke erwähnt?

Es mag sein, dass die Krise an sich viel Erwähnung in den Medien findet, aber wie oft fällt dabei wirklich der Name Ihrer Marke? Nutzen Sie ein Tool zur Medienbeobachtung, um Keywords zu verfolgen, die mit Ihrer Krise zu tun haben, und zu messen, wie oft Ihre Marke in Verbindung damit erwähnt wird.

Als eine Reihe von Haiattacken an den Stränden North Carolinas in den USA stattfand, war Visit North Carolina beispielsweise über die große Menge an Medienberichterstattung besorgt, die sich mit der Krise beschäftigte. Dank gründlicher Medienbeobachtung merkte die Organisation aber bald, dass der Staat North Carolina nicht außergewöhnlich oft in den Medien erwähnt wurde.

Media Intelligence gibt Ihnen einen neutralen Einblick in die aktuellen Ereignisse. Dadurch können Sie Ihre Situation mit etwas Distanz betrachten und begreifen, welche Rolle Ihre Marke im Gesamtkontext der Krise spielt.

2. Was wird über Ihre Marke gesagt?

Es reicht nicht, rein quantitativ einzusehen, wie oft der Name Ihrer Marke in Bezug auf eine Krise erwähnt wird. Sie sollten auch mitverfolgen, was genau über Ihre Marke gesagt und geschrieben wird.

Auch wenn es so aussieht, als würde eine geringe Anzahl an Artikeln wenig Einfluss auf Ihre Markenreputation haben, können ein paar negative Kommentare Ihrer Marke schon großen Schaden zufügen. Auf der anderen Seite ist es natürlich auch denkbar, dass viel über die Krise berichtet wird, Ihre Marke dabei aber nicht immer in einem schlechten Licht dargestellt wird.

Lassen Sie sich jedoch nicht entmutigen, wenn Ihnen viele negative Kommentare begegnen. Sehen Sie diese lieber als Chance, mit Ihren Kritikern in Kontakt zu treten, sich positiv darzustellen und vielleicht sogar ein paar Fürsprecher für Ihre Marke zu gewinnen.

3. Wie reagiert Ihre Zielgruppe auf die Krise?

 

3 Dinge, die Sie während einer Kommuniationskrise messen sollten

Wenn Sie verstehen, in welchen Kontext die Kommentare in den Medien einzuordnen sind, können Sie besser verstehen, wie sich die Krise auf den Ruf Ihrer Marke auswirkt. Was ist nun der nächste Schritt?

Sie sollten herausfinden, welche Meinung zu der Krise in Ihrer Zielgruppe vorherrscht und ob sie darauf reagieren wird. Im Falle von Visit North Carolina konzentrierte sich die Berichterstattung darauf zu erwähnen, dass Freizeitschwimmer ins Revier von Haien eindringen, die Organisation selbst traf aber kein Vorwurf.

Schwören die Leute Ihrer Marke ab und drohen damit, mit Ihnen keine Geschäfte mehr zu machen? In diesem Fall sollten Sie wahrscheinlich ganz schnell Schadensbegrenzung betreiben. Jede Situation ist aber nunmal ein bisschen anders, weshalb Sie Ihre Kommunikation in der Krise entsprechend anpassen müssen.

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[Bilder via Pixabay: 1, 2]