6 Twitter-Tipps für PR-Schaffende

6 Twitter-Tipps für PR-Schaffende

Twitter hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Werkzeug und Kanal für Kommunikationsprofis aus Agenturen und Unternehmen entwickelt. Dennoch heißt das nicht, dass das Potential, das Twitter in der Kommunikationsarbeit besitzt, von allen erkannt wurde oder bereits genutzt wird. Im Gegenteil: Scheinbar gibt es weiterhin Kommunikationsprofis, die sogar stolz darauf sind, dass sie den seit über 10 Jahren existierenden Kommunikationskanal ignorieren (dazu Daniel Neuen in seinem Editorial im PR Report, Ausgabe 3/2017). Man muss sich fragen, ob diesen Personen eigentlich bewusst ist, dass sie hier einen Kanal außer Acht lassen, auf dem Journalisten, Meinungsmacher, bestehende und potentielle Geschäftspartner und letztendlich auch Endverbraucher tätig sind – aktiv oder auch passiv. Eine merkwürdige berufliche Auffassung.

Natürlich gibt es gute Gründe für Unternehmen, Twitter nicht zu nutzen. Vielleicht weil die Zielgruppe dort nicht vertreten ist oder die Inhalte, die man veröffentlichen möchte, den Eigenheiten eines anderen sozialen Netzwerks mehr entsprechen als der schnelllebigen und in seiner Content-Darstellung eingeschränkten Twitter-Plattform. Aber um diese Entscheidung zu treffen, muss man sich mit Twitter bewusst auseinandergesetzt haben.

Für die PR- und Kommunikations-Experten, die Twitter nutzen möchten, stellen sich besondere Herausforderungen – wie bei allen anderen Plattformen auch. Da wäre zunächst die begrenzte Anzahl an Zeichen, die ein Tweet erlaubt, die berühmten 140 Zeichen. Allerdings gibt es hier inzwischen zahlreiche Ausnahmen, die nicht mehr in die 140 Zeichen hineingezählt werden. Eine andere Herausforderung ist die Schnelligkeit, mit der der Strom an Informationen die Timeline entlangrauscht. Und schließlich muss man auch die ständig neuen Funktionen erwähnen, mit denen Twitter versucht sein Netzwerk profitabel zu gestalten, und die es erfordern, dass man seine Twitter-Strategie anpasst oder ändert.

Im Folgenden möchten wir Ihnen 6 Twitter-Tipps geben, die Ihnen helfen sollen, Twitter noch besser für Ihre PR-Arbeit zu nutzen.

Zusätzliche Tipps wie Sie als PR-Schaffende/r Twitter am besten einsetzen, erhalten Sie im aktuellen Cision Whitepaper “Twitter für PR-Schaffende”.

1. Twitter-Listen

Je mehr Twitter-Nutzern Sie folgen, umso unübersichtlicher wird Ihr Nachrichtenstream. Twitter bietet Ihnen deshalb die praktische Funktion, Nutzer in diversen Listen zu organisieren. Der Vorteil dabei ist, dass Sie den Nutzern nicht einmal folgen müssen, um sie auf eine Liste zu setzen. Der durch Zusammenstellung der Liste neu generierte Nachrichtenstream wirkt inhaltlich deutlich fokussierter. Das macht es einfacher, den Überblick über Nachrichtenstreams zu bestimmten Themen zu behalten.

2. Twitter-Moments

Mit Moments hat Twitter eine interessante Funktion geschaffen, um Tweets zu kuratieren und in einem “Moment” zu sammeln. Dadurch können eigene Tweets und/oder Tweets anderer Nutzer in einer Sammlung zusammengestellt und neue inhaltliche Bezüge hergestellt werden. Des Weiteren eignen sich die Moments durch die geschickte Sortierung der kuratierten Tweets hervorragend zum Storytelling.

3. Hashtags

Ein essenzielles Element auf Twitter sind die Hashtags. Die mit einem Rautensymbol markierten Schlagworte und ihre Verlinkung untereinander sind grundlegend, damit man Diskussionen zu bestimmten Themen auf Twitter findet bzw. um von anderen Nutzern mit ähnlichen thematischen Interessen gefunden zu werden. Allerdings sollte man seine Hashtags mit Bedacht wählen: Die maximale Grenze von 140 Zeichen pro Tweet ist schnell erreicht und zahlreiche Auswertungen zeigen, dass es so etwas wie eine “optimale” Anzahl von Hashtags pro Tweet gibt: 2-3.

4. Klüger suchen auf Twitter

Twitter eignet sich als Recherchetool. Warum? Weil der Dienst die Nutzung einiger sehr genauer und passender Suchoperatoren erlaubt. Hat man sich mit diesen vertraut gemacht, kann man hier sehr gezielte Suchen anstellen, nach Nutzern, Tweets und Medien inklusive geografischer und zeitlicher Eingrenzungen oder Ausschlüssen.

5. Twitter Analytics

So kreativ Ihre Kampagne oder Maßnahme ist – am Ende möchten Sie wissen, was Sie damit erreicht haben. Und wenn Sie es nicht wissen wollen, dann vielleicht Ihr Vorgesetzter oder Ihr Kunde. Twitter bietet seinen Nutzern ein kostenloses Analyse-Werkzeug an, mit dem Sie relevante Kennzahlen einzelner Tweets oder auch bestimmter Zeiträume messen können. Vor allem wenn Sie die Werbemöglichkeiten von Twitter nutzen, die mit finanziellen Investitionen verbunden sind, ist die Analyse umso wichtiger, um Kosten und Nutzen gegenüberzustellen.

6. Twitter für Veranstaltungen

Gerade weil Twitter so schnell und direkt ist, eignet es sich hervorragend für Veranstaltungen. Live-Tweets in Verbindung mit bestimmten Hashtags, die die Veranstaltungs-Organisatoren vorher festgelegt haben, schaffen einen zusätzlichen Raum für den Dialog zu dieser Veranstaltung. Dadurch können Sie Akteure, die an einer Veranstaltung teilnehmen, schnell identifizieren und mit ihnen in Kontakt treten – über Twitter oder auch persönlich auf dem Event. Sollten Sie Organisator einer Veranstaltung sein, sollten Sie dies unbedingt beachten: Kreieren Sie einen kurzen, einprägsamen Event-Hashtag und verbreiten Sie ihn bereits im Vorfeld der Veranstaltung.

Weitere Tipps wie Sie als PR-Schaffende/r Twitter am besten einsetzen, erhalten Sie im aktuellen Cision Whitepaper “Twitter für PR-Schaffende”: