Das Cision Influence Rating: Wie es funktioniert und warum es nützlich ist

Das Cision Influence Rating: Wie es funktioniert und warum es nützlich ist

Wie hilfreich sind Klout, Kred und PeerIndex zur Bestimmung des Einflusses von Kommunikatoren im Social Web? Während die Debatte um die Nützlichkeit dieser Tools – in Teilen sehr leidenschaftlich geführt – andauert, ist eines klar: diese Plattformen sind mittlerweile fest verwurzelt in der digitalen Landschaft. Kred & Co. sammeln und analysieren Daten von Hunderten von Millionen Social Media-Nutzern und – ganz egal wie wir es finden mit einem Score bewertet zu werden – werden wir uns wohl an die Gegenwart dieser Tools langfristig gewöhnen müssen.

Vielen erscheinen diese Scores fragwürdig, denn oft führen höhere Aktivitätslevel zu einem besseren Score – gerade so, als wenn eine größere Anzahl an Tweets oder Facebook-Posts wirklichem Einfluss entspräche.

Als wir hier bei Cision anfingen das Cision Influence Rating zu entwickeln, haben wir uns gefragt, wie wir zu einer Methodik kommen können, die unseren Kunden hilft, zu verstehen, wie Journalisten und Blogger Mindshare aufbauen – und das nicht nur unter Bezugnahme von sozialen Medien, sondern auch traditioneller und digitaler Medien. Denn wir sind davon überzeugt, dass der gesamte redaktionelle Content eines Influencers – über alle Mediengattungen hinweg – betrachtet werden muss, wenn es darum geht, Beziehungen aufzubauen.

Aus diesem Grund basiert der dem Cision Influence Rating zugrunde liegende Algorithmus auf digitalen, traditionellen und sozialen Metriken. Erklärtes Ziel hierbei ist es, den gesamten Einfluss eines Journalisten zu bestimmen, ganz egal für welche Mediengattung – Print, online oder RTV – der Journalist oder die Journalistin hauptsächlich schreibt. Die rein numerische Rating-Skala reicht von 0 bis 99 für Publikationen sowie für Medienkontakte. Ein Rating von 99 ist das Bestmögliche. Das Cision Influence Rating ist nur innerhalb von CisionPoint zu finden.

Alle Medien – von Tageszeitungen bis hin zu Blogs – werden an der jeweiligen Reichweite gemessen, aber auch an der Aktivität, die sie im Web generieren (im Sinne des weiteren Teilens des platzierten Contents). Medienkontakte werden ebenso an der Performance ihres Contents gemessen wie an ihrer Präsenz im Social Web. Die Urheber von Artikeln, Blogposts oder RTV-Segmenten, die eine große Reichweite erzielen und deren Content auch online weiter geteilt wird, erhalten ein höheres Rating als solche, die lediglich hohe Aktivitätslevel – zum Beispiel auf Twitter – zeigen. Journalisten in Entscheidungspositionen können auch ein höheres Rating bekommen.

Insgesamt benutzt das Cision Influence Rating mehr als 40 verschiedene Datenpunkte, um den jeweiligen Score zu berechnen – von Auflagenzahlen, Online-Views und Unique Visitors bis hin zur Anzahl der Facebook-Likes, Retweets, Blog-Kommentare und weiteren Metriken.

Basierend auf Cisions reichen Mediendaten ermöglicht das Cision Influence Rating eine einzigartige, multidimensionale Perspektive auf Medien und Medienkontakte – unter Berücksichtigung traditioneller, digitaler und sozialer Metriken. Wenn Sie das nächste Mal eine Medienliste in CisionPoint zusammenstellen, dann sortieren Sie diese Liste doch einmal mit Hilfe des Cisions Influence Ratings. Wir glauben, dies wird sich für Sie als nützlich erweisen.

Cision Influence Rating

[Photo courtesy of venturebeat.com]