Influencer Relations: Machen Sie diese 3 Fehler? Dann schießen Sie wahrscheinlich am Ziel vorbei

3 Fehler, die Ihre Influencer Relations am Erfolg hindern

Bei der großen Auswahl und Menge an Content, die Verbrauchern und Internetnutzern täglich zur Verfügung stehen, ist es für viele Marken alles andere als leicht, sich von anderen abzuheben. Um Ihre Wettbewerber zu übertrumpfen, müssen Sie mit Dritten zusammenarbeiten – hier greifen gute Influencer Relations.

Allein der Vorsatz reicht aber nicht. Auch Unternehmen, die Influencer Relations in ihren PR-Alltag integriert haben, sind nicht immer sofort erfolgreich darin, neue Zielgruppen zu erreichen und mit ihnen zu kommunizieren.

Was hindert Influencer Relations-Pläne daran, zum Erfolg zu führen? Folgende drei Fehler werden leicht übersehen und können behoben werden:

Fehler Nr. 1 – Sie wählen Ihre Influencer nicht gezielt aus

3 Fehler, die Ihre Influencer Relations am Erfolg hindern

Die Anzahl der Follower sollte nicht Ihr einziger Anhaltspunkt bei der Auswahl potentieller Influencer für Ihre Verteilerliste sein. Zwar haben Promis, Sportidole und Musiker oft Tausende oder gar Millionen von Fans, das heißt aber nicht, dass Sie sich auf diese Art von Influencer konzentrieren müssen.

Für eine Partnerschaft mit Stars müssen Sie ziemlich tief in die Tasche greifen – und oft erreichen Sie dadurch nicht das gewünschte Resultat. Auch wenn es zunächst kontraintuitiv erscheint: Wenden Sie sich stattdessen weniger bekannten Influencern zu.

“Wenn Sie die aufstrebenden Meinungsmacher finden, die gerade erst anfangen, großen Einfluss zu haben, wird es leichter, eine Beziehung mit ihnen aufzubauen, weil Sie noch nicht mit einer Flut von Marken um ihre Aufmerksamkeit konkurrieren müssen”, sagt Stacey Miller, Senior Manager of Communications bei Cision.

Mithilfe einer Mediendatenbank lassen sich Influencer in Ihrer Branche tiefergehend recherchieren. Auch lassen sich dadurch die Interessen Ihrer Meinungsmacher sowie deren Kontaktpräferenzen präzise erfassen, um die Erfolgsaussichten Ihres Pitchs zu erhöhen.

Fehler Nr. 2 – Ihre Verteilerliste ist schlecht organisiert

3 Fehler, die Ihre Influencer Relations am Erfolg hindern

Gehen Sie nicht davon aus, dass Ihre Arbeit erledigt ist, sobald Sie geeignete Influencer für Ihre Marke gefunden haben. Wenn Sie Ihre Liste nicht fortlaufend aktualisieren, wird es Ihnen schwer fallen, die richtigen Meinungsmacher zu finden, wenn sich eine gute Gelegenheit ergibt.

Bringen Sie möglichst viel über Ihre Top Influencer in Erfahrung und nutzen Sie Ihre Recherchen, um Ihre Verteilerliste zu segmentieren. Erstellen Sie Unterkategorien nach Geografie, Zielgruppenzusammensetzung, Thema, bevorzugten Kanälen und anderen relevanten Kriterien.

Digitale Influencer können genau wie klassische Journalisten ihren Schwerpunkt ändern. Indem Sie Ihre Liste stets auf dem neuesten Stand halten, können Sie schnell erkennen, an wen Sie sich mit welchem Thema wenden können und wie Sie diese Person am besten ansprechen.

Fehler Nr. 3 – Sie vernachlässigen Beziehungen

Wenn Sie glauben, Engagement lasse sich durch eine kurze Kontaktaufnahme garantieren, wird es Ihnen wahrscheinlich schwer fallen, gute Beziehungen aufzubauen. Gehen Sie auch nicht davon aus, dass die Beziehung zu einem Influencer ohne regelmäßigen Kontakt automatisch weitergeht, auch wenn Sie die Person einmal für ihre Marke gewinnen konnten.

Bleiben Sie in Kontakt, indem Sie die Posts Ihrer Influencer in sozialen Netzwerken sinnvoll kommentieren, ihre Beiträge mit Ihren Followern teilen oder auch durch eine postalische Karte oder einen Brief. Seien Sie dabei authentisch und zeigen Sie die Persönlichkeit Ihrer Marke.

Wenn Ihre Marke Interesse daran zeigt, die Beziehung zu pflegen, ist es wahrscheinlicher, dass Ihre Influencer gerne mit Ihnen kooperieren, sobald ein größeres Event oder eine wichtige Neuigkeit ansteht.

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