#SocialMediaFail – Diese Fehler in sozialen Medien sollten Sie unbedingt vermeiden

#SocialMediaFail - Diese Fehler in sozialen Medien sollten Sie unbedingt vermeiden

Kommt Ihnen das bekannt vor? Jede Woche verbringt man etwa 10 Minuten auf Facebook und Twitter und folgt möglichst vielen Leuten, aber keiner folgt zurück oder interagiert in sozialen Netzwerken mit Ihnen.

Man hört immer wieder, wie nützlich soziale Medien sein sollen, um ein größeres Publikum anzusprechen, und dennoch bleibt das Ergebnis oftmals eher mau. Woran liegt das?

Wahrscheinlich ist der falsche Ansatz daran schuld. Wenn Sie einen der folgenden Fehler begehen, kann das für Ihre Social Media-Präsenz kontraproduktiv sein. Diese Missgriffe sollten Sie in sozialen Medien unbedingt vermeiden:

Den Falschen folgen

Quantität geht niemals über Qualität, besonders nicht beim Social Media Marketing. Konzentrieren Sie sich auf Menschen in Ihrer Branche, welche die demographischen Eigenschaften Ihrer Zielgruppe widerspiegeln oder in anderer Form für Sie Mehrwert schaffen.

#SocialMediaFail - Diese Fehler in sozialen Medien sollten Sie unbedingt vermeiden

Ein guter Anfang sind die Leute, die Ihren Content in sozialen Medien mit Anderen geteilt haben oder direkt mit Ihnen interagieren – vorausgesetzt, dass sie zu den oben genannten Kategorien passen. Sie können auch nach für Ihre Branche und Ihr Angebot relevanten Begriffen suchen und Nutzern folgen, die diese Begriffe verwenden. Oder Sie können auf Tools wie das Discover/Who to Follow-Tool zurückgreifen.

Sie müssen auch nicht jedem folgen, der Ihnen folgt. Überfliegen Sie zuerst das Nutzerprofil und überlegen Sie, ob dieser Person zu folgen einen Mehrwert für Ihren Account darstellt. Tun Sie es nicht nur, um Ihre Zahlen zu steigern.

Eintönige Posts

Sie posten nur Artikel aus Ihrem Blog? Oder nur Werbung? Das wird kaum jemanden interessieren. Follower gewinnt man durch einen guten Mix aus verschiedenen Arten von Content (sowohl den eigenen als auch den anderer User), Informationen, Promotionen und persönlichen Updates. Content in sozialen Medien zu optimieren kostet Zeit; hüten Sie sich also davor, all Ihre Posts zu automatisieren. Posts, denen man die menschliche Seite ansieht, fördern viel mehr Interaktion und Interesse als Posts, die sichtbar von Maschinen stammen.

Sehen Sie sich auch bereits bestehende beliebte Streams an, um ein Gefühl dafür zu entwickeln, welcher Mix am besten ankommt und die meisten Follower anziehen wird.

Zu wenig Zeit in sozialen Medien

Zeitmanagement ist natürlich enorm wichtig und der nötige Zeitaufwand für soziale Medien hält sich auch gewiss in Grenzen und kann sehr effizient gestaltet werden, aber es führt nun einmal kein Weg daran vorbei, dass man in eine erfolgreiche Social Media-Präsenz Zeit investieren muss. Tweets im Voraus zeitlich festzulegen und das Teilen einiger Blogbeiträge zu automatisieren ist sicherlich nützlich und oft empfehlenswert. Wenn Sie aber nicht mindestens einmal am Tag nachschauen, ob Ihnen jemand eine Nachricht geschickt oder Sie in einem Post erwähnt hat, erwecken Sie den Eindruck, dass Sie Ihre Follower nicht interessieren, was sicher nicht Ihrem Ziel entspricht, Ihr Social Media-Netzwerk zu erweitern.

Auch hier dreht sich wieder alles um Qualität. Setzen Sie Ihre Zeit gezielt ein. Wenn Sie effizient Ihre Strategie umsetzen, wird es gar nicht mehr nötig sein, lange in sozialen Medien zu verweilen: Gehen Sie den Stream der Leute durch, denen Sie folgen, teilen und retweeten oder kommentieren Sie, was Ihnen ins Auge springt. Machen Sie sich einen Kalendereintrag, wenn es für Sie hilfreich ist.

Überbenutzung von Hashtags

Es ist wenig hilfreich und eher nervig für Follower, wenn nutzlose Hashtags beliebig erfunden werden. Hashtags sollen zur Organisation von Content dienen und diesem Bedeutung geben. Wenn jemand zum Beispiel #smallbiz als Hashtag nutzt, weiß der Leser, dass dahinter mehr Tipps und Informationen für kleine und mittelständische Unternehmen stecken.

Wenn Sie doch ein eigenes Hashtag erstellen wollen, um Interaktionen zu einem bestimmten Event oder Thema zu fördern, finden Sie zunächst heraus, ob es bereits existiert, halten Sie es kurz und sorgen Sie dafür, dass man es sich leicht merken kann. Fordern Sie anschließend Andere dazu auf, es zu benutzen.

#SocialMediaFail - Diese Fehler in sozialen Medien sollten Sie unbedingt vermeiden

Vor allen Dingen sollte es in sozialen Medien darum gehen, Mehrwert zu schaffen. Wenn Sie darauf achten, was Sie mit Ihren Followern teilen und wem Sie selbst folgen und den Dialog mit Anderen nicht vernachlässigen, kann Ihre Social Media-Strategie kurz-, mittel- und langfristig zu besseren Ergebnissen führen.