Cision Studie: 6% aller deutschen Journalisten bevorzugen Kontaktaufnahme über soziale Medien

Cision Studie: 6% aller deutschen Journalisten bevorzugt Kontaktaufnahme über soziale Medien

In unseren Beiträgen “Cision Social Journalism-Studie 2013/14: Deutsche Journalisten bewerten soziale Medien positiver“, “Welche Einflussfaktoren bestimmen den Gebrauch sozialer Medien im Arbeitsalltag deutscher Journalisten?” und “Cision Studie: Wozu nutzen deutsche Journalisten soziale Medien?” präsentierten wir bereits einen Teil der Ergebnisse der Cision Social Journalism-Studie 2013/14 für Deutschland. Heute betrachten wir die Kommunikation zwischen deutschen Journalisten und PR-Profis näher. Den vollständigen Deutschland-Report der Social Journalism-Studie 2013/14 können Sie hier herunterladen.

Ein Kernelement in der journalistischen Arbeit ist die Kommunikation mit PR-Profis. Fachleute in der PR sind für Journalisten eine wichtige Anlaufstelle auf der Suche nach mehr Informationen. Bei der Recherche für eine Story sind PR-Profis für deutsche Journalisten die zweitwichtigste Informationsquelle gleich nach den Organisationen selbst, um die es in der Story geht. Ebenso passen PR-Fachleute ihre Inhalte so an, dass sie nicht nur für den Verbraucher, sondern auch für Journalisten interessant und relevant sind. Die Zusammenarbeit mit PR-Fachleuten spielt also im Berufsleben deutscher Journalisten eine entscheidende Rolle.

In der Kommunikation zwischen Journalisten und PR-Profis dominieren nach wie vor E-Mail und das Telefon. 49% aller Journalisten kommunizieren über E-Mail mit PR-Fachleuten, nur 4% im persönlichen Gespräch. Mit jedem Jahr verstärlt sich der Gebrauch von E-Mail und Telefon. Über die sozialen Medien kommunizieren 5% deutsche Journalisten und PRler – diese Zahl ist seit 2012 konstant geblieben. Social Media ist also eines von mehreren verschiedenen Kanälen, über die Informationen zwischen den beiden Berufsgruppen ausgetauscht werden.

Cision Studie: 6% aller deutschen Journalisten bevorzugt Kontaktaufnahme über soziale Medien

Besonders interessant ist allerdings der Vergleich zwischen der tatsächlichen Kommunikation und der Art und Weise, wie deutsche Journalisten bevorzugt kontaktiert werden möchten. 6% aller deutschen Journalisten möchten nämlich am liebsten über die sozialen Medien angesprochen werden – der Wunsch nach Social Media-Kommunikation ist also stärker als die tatsächliche Anwendung. Zwar verläuft der Kontakt in 34% der Fälle über das Telefon, aber nur 25% der Journalisten bevorzugen diese Methode. Obwohl also E-Mail und Telefon bei weitem die dominierenden Kommunikationsmittel sind, scheinen sich Journalisten tendentiell mehr Kontakt im persönlichen Gespräch, über soziale Medien und per Post zu wünschen, als dies momentan der Fall ist. Es zeigt sich also, dass die Spannbreite an Kommunikationskanälen noch ungenutztes Potential bietet, um die Zusammenarbeit weiter zu verbessern.

Cision Studie: 6% aller deutschen Journalisten bevorzugt Kontaktaufnahme über soziale Medien

Social Journalism-Studie 2013-14_Deutschland-ReportSie möchten noch mehr zum Gebrauch sozialer Medien durch deutsche Journalisten erfahren? Den vollständigen Deutschland-Report der Cision Social Journalism-Studie können Sie hier herunterladen.