“Facebook und Instagram sind definitiv die wichtigsten Plattformen” – Cision meets Eat This

"Facebook und Instagram sind definitiv die wichtigsten Plattformen" - Cision meets Eat This

Gemeinsam mit seiner Co-Autorin Nadine ist Jörg Mayer seit 2011 Blogger aus Leidenschaft. Auf dem Blog Eat This stellen die beiden köstliche Rezepte vor und tragen so im lockeren Plauderton und mit zahlreichen Bildern ihren veganen Lebensstil hinaus in die Welt. Wir haben uns mit Herrn Mayer darüber unterhalten, wie der Blog entstand, welche Zielgruppe er erreicht und was PR-Schaffende bei einer Kontaktaufnahme auf jeden Fall vermeiden sollten.

Was war für Sie der Ausschlag, 2011 mit Eat This zu starten?

Wir haben das Blog ins Netz gestellt, um unsere Rezepte mit Freunden und Familie zu teilen, um uns selbst daran zu erinnern, „was wir da gestern nochmal zusammengeworfen haben“ und dachten dann eben: „Packen wir’s ins Internet, dann haben auch andere etwas davon“. Weitere Hintergedanken und Pläne gab es damals tatsächlich nicht.

Welches Ziel verfolgen Sie mit dem Eat This-Blog?

Wir möchten zeigen, dass die vegane Küche alles andere als langweilig, einseitig und teuer ist. Bei uns gibt es kreative, schnelle – manchmal natürlich auch aufwändigere – und vor allem leckere Gerichte rund ums Gemüse.

Was ist die wichtigste Zahl in Bezug auf den Blog und was steckt dahinter?

Hmm… sehr philosophische Frage. Wie wäre es mit der 2, denn hinter dem Ganzen stecken einfach Nadine und ich, unsere Persönlichkeiten und unsere Geschmäcker. Ja, 2 ist eine gute Zahl. [lacht philosophisch tiefgründig]

Wie würden Sie den typischen Eat This-Leser charakterisieren?

Lassen wir die Statistik mal außen vor: Der typische Eat This-Leser hat Spaß am Kochen oder ist zumindest daran interessiert, liebt Gemüse, frische Kräuter und Gewürze und sucht nach Inspirationen für den nächsten Einkauf auf dem Wochenmarkt.

Wie erhöhen Sie Ihre Reichweite?

Wir gucken jetzt nicht penibel auf Keyword-Platzierungen oder ähnliches. Dafür möchten wir qualitativ hochwertigen und interessanten Content bieten, unterhalten uns mit unseren Lesern und versuchen, dieses Feedback auch in unsere Arbeit einfließen zu lassen.

SEO kommt dann an zweiter Stelle.

Wie bleiben Sie mit Ihrer Zielgruppe in Kontakt?

Über die Kommentarfunktion auf dem Blog, über E-Mails und selbstverständlich über die sozialen Netzwerke.

Apropos soziale Netzwerke – Sie sind mit Eat This natürlich auch auf diesen vertreten. Wie nutzen Sie soziale Medien und welche Plattformen sind hier eventuell am wichtigsten?

Facebook und Instagram sind definitiv die wichtigsten Plattformen. Wie schon erwähnt haben wir hier auch die Möglichkeit, mit unseren Lesern zu kommunizieren. Hier promoten wir neuen Content auf dem Blog, posten Bildmaterial und Netzfundstücke.

Aber auch Pinterest ist eine Plattform, auf der wir gerne unterwegs sind und mit der wir auch gerne arbeiten.

Entspricht die Zielgruppe, die Sie mit dem Blog erreichen, auch der Zielgruppe, die Sie auf den sozialen Netzwerken erreichen, oder haben Sie hier Unterschiede bemerkt?

Im Großen und Ganzen unterscheiden sich die Zielgruppen nicht stark. Man bemerkt anhand der Rückmeldungen vereinzelt Personen, die beispielsweise den Newsletter abonniert haben, aber von Social Media nichts wissen wollen und natürlich auch andersherum.

War von Anfang an geplant, auf Eat This auch Werbemöglichkeiten anzubieten?

Nein. Aber damals gab es in Deutschland im Foodbereich ja ohnehin kaum profesionelle Blogger. Das hat sich dann tatsächlich einfach so ergeben.

Was waren bisher Ihre größten Erfolge mit Eat This?

Ohne das Blog hätten wir sicher nie die Möglichkeit gehabt, bislang vier Kochbücher schreiben zu dürfen. Damit ging für uns natürlich schon ein Traum in Erfüllung.

Wie sieht für Sie eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Unternehmen und Agenturen aus?

Eine gute Zusammenarbeit läuft auf Augenhöhe ab und macht beiden Seiten Spaß. Ein gutes, möglicherweise zusammen erarbeitetes Briefing, die nette, unkomplizierte Kommunikation und nicht zuletzt genug Freiraum und Zeit, um den bestmöglichen Content zu produzieren, sind das A und O.

Was dürfen PR- und Marketing-Schaffende auf keinen Fall tun, wenn sie Sie kontaktieren?

Es ist lieb gemeint, aber bitte keine Pressetexte in die E-Mails kopieren. Wir arbeiten täglich eine Flut an Nachrichten über alle Kanäle ab und da sind wir über kurze E-Mails vor allem als Erstkontakt wirklich super dankbar.

Wie sieht die Zukunft für Eat This aus?

Tja, wenn man das immer wüsste. [lacht]

Im Moment stecken wir in den Planungen für einen Studioumbau und hoffen, den noch im Sommer abschließen zu können. Und dann schauen wir mal, was wir neues an den Start bringen.

Vielen Dank an Herrn Mayer für das freundliche Gespräch und weiterhin viel Erfolg mit Eat This!

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