“Ich schreibe das Blog so, dass es mir gut gefallen würde.” – Cision meets Notizbuchblog

"Ich schreibe das Blog so, dass es mir gut gefallen würde." - Cision meets Notizbuchblog

Christian Mähler ist begeisterter Notizbuchliebhaber. Im Mai 2009 beschloss er, seine Leidenschaft im Netz zu teilen, und gründete das Notizbuchblog, in dem es um alle Themen rund um handgeschriebene Notizbücher geht. Wir haben uns mit Herrn Mähler über die Motivation hinter seinem Blog, die Beziehung zu seiner Leserschaft und zu Kommunikationsfachleuten unterhalten.

Was hat Sie dazu motiviert, den Notizbuchblog ins Leben zu rufen und regelmäßig über Themen rund um Notizbücher zu bloggen?

Das war Zufall: Ich suchte nach einem Notizbuch und stieß auf einen Wettbewerb von Moleskine. Ich reichte meine „15 Notizbuchregeln“ ein (die heute auf 25 im E-Book angewachsen sind) und kam in die Endrunde. Beflügelt durch diesen Erfolg und getrieben von meiner Leidenschaft für Notizbücher startete ich im Mai 2009 den Notizbuchblog.
Ich merkte dann schnell, dass das Blog eine Art „Marktlücke“ war und neben einer Unmenge Inhalten im Netz gewann ich auch sehr schnell sehr viele Leser. Gerade die vielen Leser motivieren mich seitdem, weiter zu bloggen.

Welches Ziel verfolgen Sie mit Ihrem Blog?

Ich habe kein spezielles Ziel und blogge über alle Themen, die sich um “Notizbücher und die Welt drumherum” drehen. Dazu lese ich regelmäßig sehr viele Blogs und schaue bei Twitter vorbei. Mit der Zeit bekam ich auch immer mehr Hinweise von Lesern oder aber Rezensionsexemplare von Herstellern. Das Blog ist eher eine Art Treffpunkt für Notizbuchfans, in denen ich alle meine Fundstücke teile.

Wie sieht die Leserschaft des Notizbuchblogs aus?

Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten. Am besten wirft man dazu einen Blick in meine Umfragen – es sind meist kreative Menschen, die gerne mit der Hand schreiben und/oder sich mit Papier und Stift selbst organisieren.

Welche Bedeutung haben für Sie soziale Medien?

Das kommt auf den Einsatzzweck an. Ich bin – außer bei Blogthemen – in sozialen Medien eher weniger kommunikativ. Sie interessieren mich vor allem auch aus technischer Sicht. (Ich bin Informatiker.)

Zu welchen Zwecken nutzen Sie die sozialen Netzwerke hauptsächlich?

Sie haben für mich einen sehr hohen Stellenwert für die Recherche und für die Kommunikation mit den Lesern. Ich mag Facebook überhaupt nicht, bin dafür aber ein großer Fan von Twitter.

Wie erweitern Sie Ihre Zielgruppe?

Über meine Zielgruppe denke ich nicht so viel nach. Ich denke eher über die Bloginhalte nach: Wenn die konsistent sind, dem Leser einen Mehrwert bringen und abwechslungsreich aufbereitet werden, dann findet sich die Zielgruppe automatisch. Ich schreibe das Blog so, dass es mir als Notizbuchfan gut gefallen würde.

Welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit haben Unternehmen oder PR- und Marketing-Schaffende?

Ich mag es sehr gerne, wenn Notizbuchhersteller sich bei mir melden und Neuigkeiten mitteilen. Sponsored Posts und Angebote zur Publikation von unpassenden oder nur sehr entfernt verwandtem Content lehne ich grundsätzlich ab. Rezensionsexemplare gebe ich in der Regel per Verlosung an die Leser weiter.

Was dürfen PR- & Marketing-Schaffende auf keinen Fall tun, wenn sie mit Ihnen zusammenarbeiten wollen?

Was sie nicht tun dürfen: Unspezifische Massenmails schreiben oder in der Anfrage so unscharf bleiben, dass ich nur “Sponsored Post” verstehe. Wenn jemand was zum Schreiben oder zu Notizbüchern zu sagen hat, dann immer gerne. Ansonsten natürlich Anfragen zur Zusendung von Rezensionsexemplaren – da freuen sich dann auch die Leser.

Wie sieht die Zukunft für den Notizbuchblog aus?

Gute Frage, schwierige Antwort: Ich habe keinen blassen Schimmer. Ich hatte keinen Plan, als ich angefangen habe und ich habe keinen Plan, wie es weitergeht. Ich habe aber 1000 Ideen, was ich noch mit dem Blog tun könnte, und lasse mich einfach treiben. Das Leben ist schon verplant genug, da muss ich nicht noch eine Strategie für mein privates Notizbuchblog erarbeiten. In den letzten zwei bis drei Jahren komme ich aus vielen Gründen allerdings immer weniger zum Bloggen. Mal schauen, wie lange ich (und vor allem meine Leser) das noch durchhalten.

Wir bedanken uns bei Herrn Mähler für das interessante Gespräch und wünschen weiterhin alles Gute!

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