“Ich verfolge kein Ziel, sondern möchte einfach so weitermachen” – Cision meets Fashionqueens Diary

"Ich verfolge kein Ziel, sondern möchte einfach so weitermachen, wie bisher auch!" - Cision meets Fashionqueens Diary

Als “Wünsche-in-die-Tat-Umsetzerin” versteht sich Sonja Becker und stellt diese Berufung durch ihren Modeblog Fashionqueens Diary tagtäglich unter Beweis. Seit 2016 ist sie als freiberufliche Texterin, Bloggerin und Autorin unterwegs. Uns hat sie erzählt, was ihr das Blog bedeutet, wie sie soziale Medien nutzt und was sie sich von PRlern und Kommunikatoren wünscht.

Welche Motivation war ausschlaggebend für Sie, Fashionqueens Diary ins Leben zu rufen?

Das Blog entstand eigentlich viel mehr aus einer Laune heraus. Ich selbst bin tatsächlich erst mit Anfang 20 so “richtig” mit der Welt des Internets konfrontiert worden und fing an, erste Blogs zu entdecken. Da ich selbst schon immer gern geschrieben habe und auch (für mich daheim) Kolumnen verfasst habe, war da die spontane Idee, diese doch über ein Blog online zu stellen und mir reales Feedback zu holen. Das war dann auch der Startschuss für Fashionqueens Diary.

Welches Ziel verfolgen Sie mit Ihrem Blog?

Das Blog ist ein Medium, auf dem ich mich austoben kann. Mir den Frust von der Seele schreibe, meinen Sarkasmus zu Fashiontrends veröffentliche oder persönliche Erfahrungen teile. Ich verfolge kein Ziel, sondern möchte einfach so weitermachen, wie bisher auch!

Wie würden Sie die typische Leserschaft von Fashionqueens Diary charakterisieren?

Menschen wie du und ich. Durch die Mischung verschiedener Themen auf meinem Blog spreche ich die an, die wie ich ein ganz normales Leben führen – ohne teure Designertasche als Status-Symbol oder den Drang, sein ganzes Leben auf den Social Media-Kanälen zur Schau stellen zu müssen. Es sind überwiegend Frauen, die ein geregeltes Leben führen, eine Arbeit haben oder sich auf ihr Studium konzentrieren. Die “normal” sind und nicht von Klicks und bezahlten Werbungen auf Instagram leben müssen oder wollen.

Wie bleiben Sie mit Ihrer Leserschaft in Kontakt?

Überwiegend über die Kommentare auf dem Blog oder über den Austausch bei Twitter. Mit manchen schreibe ich mittlerweile auch privat per E-Mail. Durch die gleichen Interessen habe ich oft das Gefühl, dass Freundinnen auf dem Blog kommentieren oder schreiben – und nicht fremde Menschen, die ich ja eigentlich gar nicht kenne.

Welche Rolle spielen soziale Medien für Ihr Blog und welche Plattformen sind für Sie die wichtigsten?

Aufgrund der Unabhängigkeit wird mein Blog immer zentrales Medium bleiben. Ansonsten bin ich gern zwischendurch auf Twitter unterwegs, weil es als soziales Medium am ehesten zu meinem Blog passt. Außerdem kann man sich da schnell mal mit anderen austauschen oder sich den Frust von der Seele schreiben. Aber wirklich wichtig sind mir die Social Media-Kanäle für den Blog ehrlich gesagt nicht. Würden Twitter oder Facebook morgen ihre Angebote und Plattformen einstellen, würde es mich nicht treffen!

War von Anfang an geplant, auf Fashionqueens Diary auch Werbemöglichkeiten anzubieten?

Tatsächlich war es mir anfangs gar nicht bewusst, dass man mit einem Blog auch Geld verdienen kann. Ich schrieb fast zwei Jahre ausschließlich meine Beiträge, kommunizierte mit den Lesern und lernte viel dazu. Auf die Idee, mit dem Blog auch die Einnahmen für diesen generieren zu können, kam ich erst, als ich eine Kooperationsanfrage erhielt. Heute ist das Blog für mich ein netter Nebenverdienst und ich setze nur dann eine Kooperation um, wenn ein Kunde aktiv auf mich zukommt und zu mir und dem Blog passt.

Wie können PR- oder Marketing-Schaffende Sie am besten erreichen?

Per E-Mail! Kooperationen oder sonstige Regelungen würde ich niemals telefonisch klären – wenn es dann mal Probleme gibt, hat man durch E-Mails einen schriftlichen Nachweis, was abgesprochen war. Finde ich für beide Seiten sicherer.

Was waren bisher Ihre größten Erfolge mit Fashionqueens Diary?

Die Frage ist immer, wie Erfolg definiert wird. Ich sehe es als meinen persönlichen Erfolg an, dass ich in den letzten Jahren scheinbar nicht ganz so viel falsch gemacht habe und meine Texte begeistern konnten. Einige Leser folgen mir von Beginn an bis heute – das ist doch der größte Erfolg, oder?

Wie sieht für Sie eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Unternehmen oder Agenturen aus?

Klare Absprachen und die Möglichkeit, meine persönliche Ader in jeden Beitrag einfließen lassen zu können. Wichtig ist mir einfach, dass ein persönlicher Bezug zu mir in den Kooperationsbeiträgen möglich ist, daher kooperiere ich auch nur mit Unternehmen, die mir sympathisch sind und bei denen ich sofort eine Idee habe, wie ich das Thema umsetzen kann.

Was dürfen PR- oder Marketing-Schaffende auf keinen Fall tun, wenn sie Sie kontaktieren?

Von mir verlangen, dass ich einen Werbebeitrag nicht als solchen kennzeichne und DoFollow-Links setze. Viele meiner Leser begegnen mir sehr offen und berichten oft ehrlich über Erlebtes, was mich manchmal sogar sprachlos macht. Ich mag daher genauso ehrlich sein und würde aus diesem Grund keine Schleichwerbung machen wollen. Und das bezahlte DoFollow-Links verboten sind, vergessen viele Unternehmen gern – die bekommen dann von mir auch nur eine kurze Absage. Ich erkläre da keinem mehr was, das ist mir zu mühsam geworden.

Wie sieht die Zukunft für den Fashionqueens Diary-Blog aus?

Ich hoffe, so wie auch die Vergangenheit! Ich habe nicht vor, große Änderungen vorzunehmen. Fashionqueens Diary ist immer noch ein Ort, an dem ich mich zu unterschiedlichen Themen austobe und dass viele Themen dabei auch meine Leser interessieren und so eine Kommunikation entsteht, ist doch perfekt!

Vielen Dank an Frau Becker für das spannende Interview und weiterhin alles Gute!

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