Markenbildung auf Pinterest

Markenbildung auf Pinterest

Pinterest ist sehr populär – gerade in den USA, Großbritannien, Spanien, Singapur und Australien – aber auch in zunehmenden Masse in Deutschland. Das soziale Netzwerk scheint besonders für Themen wie Lifestyle, Fashion & Beauty und Freizeit geeignet zu sein. Und so war es nur eine Frage der Zeit, bis Unternehmen und andere Organisationen ein ernsthaftes Interese daran entwickeln würden, das soziale Netzwerk in ihre online Präsenz einzubinden. Pinterest passt in den Trend, wo eine den Bekanntheitsgrad steigernde, aufmerksamkeitswirksame und zum Handeln motivierende Kommunikation mehr und mehr über visuelle Kommunikationsformen und eben weniger über Texte geschieht.

In der Tat erfüllt Pinterest einige Kriterien für ein effektives Engagement mit Zielgruppen. Im letzten November hat Pinterest die Initiative “Pinterest for Business” gestartet – inklusive einiger interessanter Web Analytics – und einen Katalog von Empfehlungen erarbeitet, der Marken dabei helfen soll, die eigenen Seiten auf Pinterest erfolgreich zu gründen. Um das eigene Profil zu promoten, schlägt Pinterest vor, dass Unternehmen sich authentisch aber auch kreativ präsentieren, eigene Pins zielgruppengerecht gestalten, eine Content-kuratierende Funktion einnehmen (mit einem Fokus auf inspirierende und motivierende Inhalte) aber auch unternehmensfremde Pins teilen.

In dem im Mai 2013 erscheinenden Buch “Ultimate Guide to Pinterest for Business” führt Karen Leland – Marketingexpertin und Autorin von mittlerweile acht Büchern – aus, dass das auch weiterhin wachsende Pinterest viele interessante Möglichkeiten für Unternehmen bietet. “Wirklich starke Marken zeichnen sich dadurch aus, dass sie fesselnde und überzeugende Stories erzählen und genau darum geht es im Kern bei Pinterest; Geschichten visuell, also anhand von Bildern zu erzählen. Wir verbringen so viele Stunden damit, Facebook-Bilder hochzuladen, uns durch die verschiedensten YouTube Videos zu klicken und sind im Grunde ständig im Web auf der Suche nach den Dingen, die wir haben wollen, Aktivitäten, die wir unternehmen wollen oder generell nach Informationen. Ich bin der Überzeugung, dass Pinterest unsere Faszination für visuelle Information sehr gut bedient und meiner Meinung nach kann es sich kein Unternehmen leisten, die Möglichkeiten der Markenbildung durch eine visuell getriebene Kommunikation zu ignorieren.”

In ihrem Buch – ein Leitfaden zur Optimierung des unternehmerischen Auftritts auf Pinterest – definiert Frau Leland 10 Prinzipien, die ihrer Meinung nach der Schlüssel zu einer optimalen Ausnutzung des Potenzials von Pinterest sind. Von den verschiedenen Ansätzen, die sie bespricht, sagt sie selbst, dass die konsequente Anwendung einer bewusst gewählten Social Media Strategie entscheidend ist. “Sich einfach in die Sache reinzustürzen und loszupinnen bringt nichts, denn man braucht eine Strategie sowie auch klar definierte Ziele. Ist ein erhöhter Webtraffic für die Webseite das Ziel, geht es um Markenbildung, den Vertrieb zu unterstützen oder die Interaktion mit Kunden zu verbessern … ? Abhängig von den Zielen müssen in der Folge die Bilder zielunterstützend ausgewählt werden.”

Markenbildung auf Pinterest

In Anlehnung an die von Pinterest erarbeiteten Empfehlungen für Unternehmen, sagt auch Frau Leland, dass ein effektiver Cross Promotion Ansatz entscheidend ist. Alle digitalen Plattformen des Unternehmens sollten miteinander verbunden sein, link-technisch, inhaltlich aber auch werbetechnisch (also für einander werben). So kann die Webseite des Unternehmens als Hub des gesamten Contents sowie für die Gesamtkommunikation der jeweiligen Marke dienen. Die verschiedenen sozialen Platformen direkt auf der Homepage zu platzieren, hilft Traffic für die verschiedenen sozialen Plattformen zu generieren, auf denen dann digitales Engagement weitergehen kann.

Frau Leland rät Unternehmen davon ab – gerade wenn man keinen eigenen Content hat – in Serie von Repins Gebrauch zu machen. Um eine ausgewogene Kommunikation auf Pinterest zu gewährleisten, sollten “40% der Pins einen motivierenden Charakter haben, 40% sollten informieren und nur 20% der Pins sollten direkt mit der jeweiligen Marke zu tun haben”.

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Über Karen Leland

Karen LelandFrau Leland ist President der Sterling Marketing Group und Autorin von 6 Businessbüchern. Darüber hinaus schreibt sie für eine Vielzahl von Zeitschriften und Zeitungen wie zum Beispiel Self, Women’s Day, Entrepreneur, The Christian Science Monitor sowie die Los Angeles Times.

Als Expertin für Small Business MarketingPersonal BrandingStrategic Off-Sites und Content Marketing, berät Frau Leland Unternehmen bei der Anwendung moderner Marketing- und Content-Strategien und sozialer Medien zur Markenbildung.

Mehr Informationen finden Sie auf ihrer Webseite: www.karenleland.com.

Verbinden Sie sich mit ihr auf Pinterest oder auf LinkedIn – Hier finden Sie das Huffington Post Profil von Frau Leland.

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