Nach mehreren Gesprächen mit führenden deutschen Fitness-Bloggern wie Eiswürfel im Schuh oder Laufblog: Lauf Hannes!, sprechen wir heute im Cision Blog mit dem britischen Blog Father Fitness. Wir haben uns mit Herrn Paul Stainthorpe über seine Motivation zu bloggen unterhalten, wie er Fitness und Vater-sein miteinander verbindet und welche Tipps er dem frischgebackenen Vater Prinz William gibt.

Warum sollten wir Ihren Blog lesen?

Ich denke, dass man meinen Blog lesen sollte, weil er authentisch ist. Ich habe wirklich nichts zu verstecken; Ich nehme keine Abkürzungen oder benutze irgendwelche Hilfsmittel. In meinem Blog geht es meine Entwicklung, das erste Mal Vater geworden zu sein und wieder fit zu werden. Es gab schon einige positive Kommentare auf meinem Blog von Menschen, die meine Story derart inspirierend fanden, dass sie selber wieder den Weg zum Sport gefunden haben. Ich hoffe, mein Blog wird auch weiterhin diese Wirkung entfalten.

Wie wichtig ist es Ihnen, Teil der Fitness-Community zu sein?

Seitdem ich mit meinem Blog im letzten Jahr begonnen habe, habe ich wirklich eine Menge an neuen Freunden gewonnen. Viele davon trainieren regelmässig, laufen und ernähren sich auf auf eine gesunde Art und Weise. Gerade in schwierigen, stressigen Situation, in denen die Versuchung gross ist, noch ein Stück Kuchen zu essen, beschäftige ich mich mit sozialen Medien und blogge, um mich selber zu motivieren. Ich nehme an Events teil und setze mir selber Ziele und Deadlines, um in Form zu kommen. Und dann veröffentliche ich diese Info auch in meinem Blog, damit auch jeder diese Ziele kennt. Dieser Ansatz erhöht meine Motivation und das hilft mir, meinen gesetzten Zielen dann auch wirklich Taten folgen zu lassen!

Welcher Blog ist Ihr Lieblingsblog und warum?

Ich lese eine Menge anderer Blogs, aber einer meiner Favoriten ist Sore Limbs [Sore Limbs ist auf dem 6. Platz in Cisions Top 10 Fitness Blog Ranking in Grossbritannien]. Phil und ich haben wirklich einiges gemeinsam. Wir sind beide mit Leidenschaft Väter und wir haben beide in der Vergangenheit (wahrscheinlich zuviel) Alkohol getrunken. Zudem hat Phil geraucht und war klinisch fettleibig. Sore Limbs ist genauso authentisch wie mein Blog, denn Phil stellt die Dinge so dar, wie sie sind – er schreibt in einer sehr direkten, ehrlichen Weise und deckt dabei ein breites Spektrum an Themen ab. Ich kann nur empfehlen, seinen Blog zu lesen.

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Wie oft posten Sie?

Ich versuche mindestens monatlich zu posten; manchmal auch häufiger. Es hängt ganz davon ab, an welchen Events ich teilnehme und welche Besprechungen ich in meiner Pipeline habe. Gemachte Erfahrungen verarbeite ich oft mit verschiedenen Entwürfen von möglichen Post-Titeln.

Was halten Sie von Gasteinträgen?

Ich mag Gasteinträge und habe in meinem Blog auch einen bestimmten Platz dafür reserviert und es scheint auch sehr beliebt zu sein. Ich bin nicht mit allem einverstanden, was da gesagt wird, aber Meinungsvielfalt ist einfach wichtig – auch auf meinem Blog.

Wie sieht eine positive Interaktion mit PR-Profis aus?

Ich mag diesen Fragen-und-Antworten Ansatz, den wir auch für dieses Interview gewählt haben. So kann ich meine Meinung kommunizieren, ohne dass ich an die Grenzen wie bei anderen sozialen Medien stosse. Wie ich schon sagte, meine Erfahrungen und meine Entwicklung sind real und es ist leider eine traurige Tatsache, dass es eine Menge an untrainierten Vätern in der Welt gibt und genau die brauchen ein wenig Ermunterung. Wenn ich nur einigen wenigen Vätern dabei helfen kann, Gewichte zu stemmen oder mit dem Laufen zu beginnen, dann reicht mir das schon aus!

Welche PR-Taktiken missfallen Ihnen?

Ehrlich gesagt habe ich noch keine negativen Erfahrungen mit PR gemacht und kann diese Frage nicht wirklich beantworten oder das Thema kommentieren. Aber, zum Beispiel wäre ich nicht damit einverstanden, wenn Sie [Cision] meine Antworten in diesem Interview verändern würden! Ha ha.

Welche Tipps geben Sie Prinz William in seiner neuen Rolle als Vater mit auf den Weg?

Ich würde ihm dasselbe wie auch meinen Freunden sagen: Die neue Rolle voll anzunehmen und es auch geniessen. Vater zu werden war für mich der beste and stolzeste Moment in meinem Leben. Ich schäme mich auch nicht zu sagen, dass ich wie ein Baby geweint habe, als meine Kinder geboren wurden. Die ganze Anspannung und Stress, der in dem Augenblick von mir gefallen ist – wie muss sich da bloss eine Mutter fühlen! Zudem versuche ich auch immer für meine Kinder da zu sein. Ich gehe mit ihnen zu Spielgruppe, bade sie und bringe sie auch ins Bett. Und, für gutes Verhalten sollte man Kinder auch nicht mit Schokolade oder anderen Süssigkeiten belohnen, sondern ihnen einfach sagen, dass man mehr Zeit mit ihnen verbringen wird – Stichwort “Quality-Time”!

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Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Stainthorpe für das Gespräch und wünschen weiterhin viel Erfolg mit dem Blog Father Fitness!

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About Falk Rehkopf

Ehem. Geschäftsführer Cision Germany GmbH