Cision Social Journalism-Barometer 2013: Kanada wieder auf Platz 1; Deutschland fällt weiter ab

Cision Social Journalism-Barometer 2013: Kanada wieder auf Platz 1; Deutschland fällt weiter ab[Hier können Sie eine PDF-Kopie des Barometers herunterladen]

Cision präsentiert das Social Journalism-Barometer 2013. Dieses Barometer ist ein Gradmesser für die Social Media-Fitness der Journalisten in den untersuchten Ländern und spiegelt die Einstellung von Journalisten gegenüber sozialen Medien wider. Praktische Elemente wie die Nutzungsfrequenz verschiedener sozialer Medien im journalistischen Arbeitsalltag wurden ebenso berücksichtigt.

Die dem Barometer zugrunde liegenden Daten wurden im Rahmen der Cision Social Journalism-Studie 2013 gesammelt. Sie sind das Ergebnis der Analyse eines Fragebogens mit 56 Fragen zu sozialen Medien, Journalismus und Kommunikationsmethoden, die Cision und die Canterbury Christ Church University Journalisten in 11 verschiedenen Ländern im Sommer 2013 gestellt hat. Dieses Jahr wurden die Niederlande zusätzlich in das Ranking aufgenommen. Der Gesamtreport für Deutschland wird in Kürze präsentiert.

Jedes Land erhält seinen Platz im Ranking aufgrund der erreichten Punktwerte in jedem der vier unten genannten Schlüsselkriterien. Die Gesamtpunktzahl jedes Landes stellt den Durchschnitt aus den Punktwerten in jedem der vier Kriterien dar. Diese vier Schlüsselkriterien wiederum setzen sich aus den folgenden neun Basiselementen zusammen:

Social Media Engagement von Journalisten:
(1) Tägliche Nutzung sozialer Medien
(2) Anzahl der Follower und Freunde in sozialen Netzwerken

Praktische Nutzung sozialer Medien im journalistischen Arbeitsalltag:
(3) Berufliche Aktivitäten und Aufgaben, die mithilfe von sozialen Medien erledigt werden
(4) Art und Anzahl der verwendeten Social Media-Tools
(5) Berufliche Zwecke, für die soziale Medien genutzt werden

Kenntnisse über soziale Medien:
(6) Die Einschätzung der eigenen Kenntnisse

Die persönliche Einstellung zu Social Media:
(7) Einstellung zum Einfluss sozialer Medien auf die eigene Arbeit
(8) Erwartete Auswirkungen auf das eigene Berufsfeld
(9) Wahrgenommene Grenzen und Hindernisse sozialer Medien

Für jedes dieser Basiselemente wurde anhand der Daten der Social Journalism-Studie 2013 ein Punktwert ermittelt. Dabei handelt es sich entweder um Mittelwerte oder um kategoriale Daten. Zuletzt wurden die Länder anhand ihres erzielten Punktwertes in jedem Basiselement in eine Rangliste eingeordnet.

Es handelt sich hierbei um die gleiche Methodologie, die auch von der World Bank bei ihren Doing Business-Rankings angewandt wird. Durch diese Methode lassen sich Ergebnisse in Relation zueinander setzen, anstatt sie als absolute Werte zu gewinnen. Das bedeutet zum Beispiel, dass viele Journalisten in Deutschland – auch wenn sie in diesem Ranking das Schlusslicht bilden – soziale Medien durchaus in ihrer Arbeit benutzen, jedoch in Relation zu den anderen Ländern in dieser Studie vergleichsweise weniger.

Über die Cision Social Journalism-Studie

Die Cision Social Journalism-Studie wird erstellt, um das Verständnis der Medienindustrie über die Annahme sozialer Medien durch Journalisten zu bestimmen sowie die Auswirkungen benutzter sozialer Medien, Technologien & Prozesse auf die journalistische Arbeit zu vertiefen. Die diesjährige Analyse (inklusive des Social Journalism-Barometers) beruht auf Daten von mehr als 3.000 vollständig beantworteten Umfragen, die im Sommer 2013 in 11 Ländern gesammelt worden sind.
Insgesamt betrug die Rücklaufquote ca. 3%. Die Ergebnisse der Befragung beruhen auf einem Anteil von 50% Frauen und 50% Männer. Die statistische Analyse, basierend auf einem Konfidenzintervall von 95%, untersuchte die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den verschiedenen Untergruppen der befragten Gesamtpopulation.

Cision und die Canterbury Christ Church University führen diese Umfrage im Jahresrhythmus durch.

Das Cision Social Journalism-Team:

Falk Rehkopf
 (MBA, BA) – Geschäftsführer, Cision Germany GmbH
Dr Ágnes Gulyás – Leitende Dozentin, Fachbereich Medien, Canterbury Christ Church University
Kristine Pole – Hauptdozentin Marketing, Fachbereich Medien, Canterbury Christ Church University