Social Journalism Studie 2012/2013 – Ergebnisse für Finnland

Social-Journalism-Studie-Finnland

Cision hat vor kurzem die Social Journalism Studie 2012 sowie das Social Journalism Länder Barometer veröffentlicht – als Gradmesser der Social Media-Fitness spiegelt dieses Barometer die Einstellung und Nutzung von sozialen Medien durch Journalisten in 8 Ländern wider. Finnland war eines der untersuchten Länder und hier finden Sie nun dier Highlights der Ergebnisse. Mehr Hintergundinfos zu Cisions Social Journalism Studie 2012/2013 finden Sie hier.

Social Journalism Studie 2012 – Highlights für Finnland

  • 98% aller finnischen Journalisten benutzen soziale Tools für ihre Arbeit;
  • Mehr als ein Viertel (27%) gaben an, ihrer Arbeit ohne soziale Medien nicht mehr ausführen zu können;
  • In den letzten 12 Monaten hat die Nutzung aller Typen von sozialen Medien zugenommen. Eine besonders hohe Wachstumsrate ist bei Twitter & Blogs zu verzeichnen (+30%);
  • Die beliebteste Taetigkeit auf sozialen Medien ist das Beobachten der Diskussionen um den eigenen Content (83%) und der Aufbau eines beruflichen Netzwerkes (81%);
  •  Lediglich 27% aller finnischen Journalisten bloggen;
  • Der wesentliche Treiber in der Nutzung von sozialen Medien ist die Medienbeobachtung (82%) – nur 44% aller finnischen Journalisten nutzen soziale Medien zur Beschaffung von Informationen;
  • Die beliebtesten sozialen Tools sind Content Communities und Crowdsourcing Seiten (85%) gefolgt von sozialen (beruflichen) Netzwerken (84%)
  • Die Analyse ergab 5 Profile von Journalisten mit einer klaren Unterscheidung in Bezug auf die Nutzung und Bewertung von sozialen Medien im journalistischen Arbeitsalltag:
  1. Jäger (40%) – Jäger sind getrieben von der Suche nach Daten und Informationen sowie das eigene Netzwerk auszubauen;
  2. Skeptiker (24%) – Skeptiker nutzen soziale Tools kaum und zeichnen sich durch eine kritische und ablehnende Haltung gegenüber sozialen Medien aus und fürchten negative  Konsequenzen für den eigenen Berufststand;
  3. Beobachter (18%) – Beobachter nutzen soziale Medien aber platzieren selten oder nie eigenen Content. Soziale Tools werden primär zur Beschaffung von Informationen und zur Beobachtung von Konversationen genutzt;
  4. Promotoren (11%) – Diese Gruppe nutzt soziale Medien gerne und häufig – Promotoren geht es in erster Linie darum sich selbst und die eigene Arbeit bekannter zu machen;
  5. Architekten (7%) – Architekten geben den Ton im sozialen Web an und nutzen soziale Medien am häufigsten und tun dies für eine grosse Bandbreite an beruflichen Aufgaben.
  • Fast die Hälfte aller Journalisten (45%) gaben an, dass Zweifel um Datenschutz und Datensicherheit sie davon abhalten soziale Medien mehr zu benutzen
  • Mehr als ein Viertel (27%) der Befragten gaben an, von einer weitergehenden Nutzung von sozialen Medien abzusehen, da sie den Wahrheitsgehalt der präsentierten Informationen anzweifeln

_____________________________________________________________________________

Vergessen Sie nicht uns zu folgen: @cision_de
Fragen, Feedback & Anregungen bitte an info.de@cision.com!

‘Social Journalism Studie’ – Das Team: 

Falk Rehkopf
 (MBA, BA) – Geschäftsführer, Cision Germany GmbH
Dr Ágnes Gulyás – Leitende Dozentin, Fachbereich Medien, Canterbury Christ Church University
Kristine Pole – Hauptdozent Marketing, Fachbereich Medien, Canterbury Christ Church University