Titel, Themen, Technik, Treue – moderne PR-Beratung ist vielseitig

Was eine PR-Agentur können muss

Dies ist ein Gastbeitrag von Courtney Lukitsch, Gründerin und Direktorin von Gotham PR in New York und London.

Die Macht der Ideen und gründlicher Kommunikation darf auf keinen Fall unterschätzt werden. Als Marketing- oder PR-Experte in einer Agentur muss man seine Kunden bezüglich digitaler Themen wie z. B. Suchmaschinenoptimierung nahezu stündlich auf den neuesten Stand bringen. Ein Berater schafft so Nähe zu SEO und Digitalem und lernt dabei selbst nie aus.

Berater und Mentoren für den Umgang mit schwierigen Situationen rund um den Bereich Online-Medien sind kein Luxus mehr, sondern ein entscheidender Teil gelungener Kommunikation. Um PR-Probleme effektiv lösen zu können, muss eine Agentur ihre Kunden kritisch und kreativ beraten und überzeugen können. Dies bestätigt auch die Harvard Business Review. Der typische Internetnutzer achtet auf Optik und fesselnde Überschriften und überfliegt Artikel und Blogposts inmitten eines schnelllebigen Alltags. Dadurch liegt die Aufmerksamkeit der PR-Branche nun mehr als jemals zuvor auf visueller Markenbildung, digitaler Positionierung und Online-Kommunikation.

Content als Kern der Positionierung

Unerlässliche Bestandteile eines jeden digitalen Kommunikationsansatzes sind die Fragen, welche strategische Positionierung der Kunde verfolgen und welche Medien er nutzen sollte. Kern des Ganzen ist es, relevante und auffällige Inhalte zu produzieren.

Ein klarer Weg und eine eindeutige Botschaft sind Dinge, die alle PR-Profis ihren Kunden von Anfang an ans Herz legen. Oftmals übernehmen Agenturen anfangs die Einführung und Pflege mehrerer Content Marketing-Plattformen, um die Botschaft des Kunden zu übermitteln. Sobald eine Basis geschaffen wurde, übergibt die Agentur diese digitalen Accounts zur Selbstverwaltung an den Kunden. Es kommt auch vor, dass Unternehmen aller Branchen sogar neue Positionen schaffen, um das Image ihrer Marke auf diesen digitalen Kanälen aufrechtzuerhalten.

Je mehr Content Verbraucher konsumieren, umso wichtiger ist es, durch kreative Überschriften aufzufallen, so eine Untersuchung von Nieman Lab, die in PR Daily veröffentlicht wurde. Ein Großteil der Leser wird nicht einmal auf die Artikel klicken, die ihm begegnen. Das bedeutet, dass Tag für Tag Tausende von Menschen Überschriften überfliegen, wenn sie nach Neuigkeiten suchen, ohne jemals einen Artikel zu öffnen – Gute Texte sind essentiell, aber Überschriften sind entscheidend. Mehr als je zuvor gilt: Überschriften müssen in nur 5-10 Worten eine ganze Botschaft überzeugend kommunizieren.

Noch mehr Konkurrenz begegnet PRlern durch den Aufstieg des so genannten „Selfie-Journalismus“. Die Nutzer selbst erzeugen Live-Streams und verbreiten Nachrichten, die Seite an Seite mit Unternehmenscontent und Inhalten der “klassischen Medien” konsumiert werden.

Technische Bedingungen – Aus der Masse hervorstechen

Zu den Dingen, die von Agenturseite an den Kunden herangetragen werden, gehört auch die Optimierung für mobile Endgeräte, sowohl aus kreativer wie auch aus geschäftlicher Perspektive. Laut der Publikation INC entspricht es in der PR mittlerweile der Norm, digital und mobil unterwegs zu sein; dazu gehören auch SEO und Geotargeting, das Austesten von Strategien sowie Medienbeobachtung. Kommunikative Maßnahmen an mobile Anforderungen anzupassen ist nicht nur erstrebenswert, sondern notwendig. Damit ist klar, dass bei zeitgemäßer Erstellung von Content die mobile Nutzung desselben im Vordergrund stehen muss. Smartphones lösen jedes Anliegen ihrer Nutzer, erlauben ihnen die Beantwortung jedes Kommentars und finden auf jede Suchanfrage ein Ergebnis in Echtzeit. Die Zukunft gehört dem digitalen und mobilen Content.

Die meisten Organisationen legen nicht nur Wert auf Markenkapital, sondern auch auf Reputation und Kundentreue. Diese können jedoch nur dort aufgebaut werden, wo potentielle Kunden bereits unterwegs sind: auf digitalen Plattformen. Verbraucher sind daran gewöhnt, Informationen sofort per Knopfdruck abrufen zu können. Deshalb muss eine wirkungsvolle digitale Präsenz – nach Produktentwicklung und Markenbildung – der erste Schritt sein, um ein Unternehmen zu etablieren. Junge B2C-Unternehmen machen dies vor, indem sie durch Plattformen wie Instagram und Snapchat schnelle Erfolge verbuchen.

Leben, was man lehrt

Die Konkurrenz wird härter und damit auch der Druck, intern das durchzusetzen, was nach außen als Dienstleistung oder Produkt verkauft und beworben wird. Ein Kommunikationsunternehmen kann nicht das Eine sagen und das Andere tun. Das wäre angesichts der Vielzahl an verfügbaren Design-, Social Media- und Digitalmarketing-Ressourcen weder tragbar noch glaubwürdig. Eine Marke, die diese Ressourcen nicht nutzt, ist zudem nicht wettbewerbsfähig.

Die von Kommunikationsexperten oft geforderten neuen digitalen Tools und Prozesse sorgen nicht selten für Nervosität und Unsicherheit beim Kunden. Merkt der Kunde aber, dass seine Agentur diese Ressourcen selbst erfolgreich einsetzt, wächst das Vertrauen in den PR-Berater.

Als PR-Profi am Puls der Zeit zu sein bedeutet also, den Kunden gewissermaßen an die Hand zu nehmen. Ziel der Beratung ist eine solide Positionierung mithilfe einer guten Content-Strategie. Erfolgreiche PR-Agenturen zeigen ihren Kunden, wie sie zu relevantem, auffälligem Content kommen, der den technischen Anforderungen der Branche gewachsen ist.

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