Cision meets Kevin Pflock, Junge Gründer: “Unser größter Erfolg ist zu sehen, wie sich die Unternehmen entwickeln”

"Unser größter Erfolg ist zu sehen, wie sich die Unternehmen entwickeln" - Cision meets Kevin Pflock, Junge Gründer

Gemeinsam mit seinem damaligen Mitgründer Philipp Winkelbauer rief Kevin Pflock 2012 das Onlinemagazin Junge Gründer ins Leben. Heute ist daraus eine erfolgreiche Webpräsenz geworden, auf der Unternehmer unter 30 Tipps für ihre Unternehmensgründung, Interviews mit Gleichgesinnten und News aus der Gründerszene finden. Wir haben uns mit Herrn Pflock über seine Motivation hinter dem Onlinemagazin unterhalten und erfragt, was PRler und Gründer bei der Kontaktaufnahme beachten müssen.

Warum haben Sie sich entschieden, sich mit Ihrem Onlinemagazin besonders auf Gründer unter 30 zu konzentrieren?

Als wir mit den Planungen für Junge Gründer begonnen haben, waren wir um die 20, 21 Jahre alt.

Deshalb war es für uns von vornherein klar, dass wir uns auf Gründer in unserem Alter konzentrieren wollen. Um die Zielgruppe nicht zu klein zu gestalten, konzentrieren wir uns bis heute auf Gründerinnen und Gründer bis 30 Jahre.

Heute haben wir uns als Onlinemagazin für Gründer in diesem Alter erfolgreich positioniert und haben unsere damalige Entscheidung auch nicht bereut.

Welches Ziel verfolgen Sie mit Junge Gründer?

Mit unserem Onlinemagazin wollen wir Gründern auf der einen Seite helfen, mehr Sichtbarkeit für sich selbst und ihr Unternehmen zu erlangen.

Dies tun wir unter anderem durch Unternehmensvorstellungen als News-Beitrag und indem wir Interviews mit den Köpfen hinter den Unternehmen führen.

Auf der anderen Seite wollen wir Gründer und gründungsinteressierte Menschen bei der erfolgreichen Unternehmensgründung unterstützen. Dafür finden unsere Leser in unseren Gründerbasics Artikel zu verschiedenen gründungsrelevanten Themen.

Wie erhöhen Sie Ihre Reichweite?

In erster Linie durch soziale Medien wie Facebook, Twitter und seit kurzem auch über unseren Instagram-Account, auf dem unsere Follower vor allem Motivation und Inspiration für den Gründeralltag finden.

Des Weiteren optimieren wir unsere Artikel natürlich auch aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung und bekommen dadurch passiv Besucher auf unsere Webseite.

Vor kurzem haben wir damit begonnen, uns mit Google Adwords zu beschäftigen, und konnten dadurch ebenfalls unsere Reichweite steigern.

Wie bleiben Sie mit Ihrer Zielgruppe in Kontakt?

Mit unserer Zielgruppe tauschen wir uns vorrangig über soziale Medien aus. Eine besonders große Rolle spielt dabei unsere eigene Facebook-Gruppe, in der sich Gründer untereinander austauschen, aber auch zu uns einen direkten Draht finden.

Facebook und Twitter nutzen wir vor allem, um mit unseren Lesern in Kontakt zu bleiben und uns bei potentiellen Lesern bekannt zu machen.

Auch ermöglichen soziale Medien es uns, unsere Zielgruppe anzusprechen und ihr Zugang zu unseren Artikeln und Interviews zu geben.

War von Anfang an geplant, auf Junge Gründer auch Werbemöglichkeiten anzubieten?

Wenn ich ehrlich bin, nein.

Junge Gründer habe ich neben dem Studium gestartet, um praktische Erfahrungen im Aufbau und Betrieb einer Webseite zu sammeln und mir den Zugang zur Berliner Gründerszene zu erleichtern.

Als mit der Zeit potentielle Kooperationspartner auf uns zukamen, haben wir uns um die Monetarisierung der Seite Gedanken gemacht.

Was zunächst als Alternative zu „klassischen Studenten-Nebenjobs“ begann, ist heute zu meinem Vollzeitberuf geworden.

Was waren bisher Ihre größten Erfolge mit Junge Gründer?

Sicherlich könnte man jetzt auf gewisse Kennzahlen wie die Reichweite auf der Webseite oder unseren Social Media Kanälen eingehen.

Für uns ist es aber der größte Erfolg, zu sehen, wie sich die Unternehmen und Gründer nach ein oder zwei Jahren entwickelt haben und wie jeder seinen eigenen Weg zum Erfolg geht.

Für mich persönlich ist es der größte Erfolg, meinen Tag zeit- und ortsunabhängig planen zu können.

Wie professionell stufen Sie die PR- und Kommunikationsarbeit von Gründern ein?

Natürlich gibt es Unterschiede in der Ansprache, wie uns Gründer gegenübertreten. Allgemein können wir aber sagen, dass 90 Prozent der Anfragen sehr professionell und zielführend sind.

Oftmals sind uns unprofessionellere, dafür aber persönliche Ansprachen lieber, bei denen man merkt, dass sich Gründer wirklich mit unserem Onlinemagazin beschäftigt haben und sie nicht nur über einen quantitativen Ansatz versuchen, ihr Unternehmen bekannter zu machen.

Wie sieht für Sie eine erfolgreiche PR-Kooperation aus?

Eine erfolgreiche PR-Kooperation beginnt schon mit der Vorstellung bzw. der Anfrage bei uns.

Dafür haben wir Tipps zusammengestellt, wie für uns eine erfolgreiche Anfrage aussieht und über welche Themen wir generell berichten.

Sobald der Gründer bzw. sein Unternehmen interessant für uns ist, setzen wir uns mit ihm in Verbindung und besprechen das weitere Vorgehen.

Nachdem der Inhalt bei uns angekommen ist oder erarbeitet wurde, veröffentlichen wir den Beitrag meist innerhalb einer Woche und teilen diesen über unsere Social Media-Kanäle. Besonders freuen wir uns, wenn Gründer, die bei uns erscheinen, Interviews auch in ihrem Netzwerk teilen.

Was dürfen Gründer oder PRler auf keinen Fall tun, wenn sie Sie kontaktieren?

Uns in PR-Newsletter-Verteiler eintragen, bei denen man sofort merkt, dass die Nachricht an 15 andere Medien gleichzeitig gesendet wurde.

Wie können Gründer oder PRler Sie am besten erreichen?

Gründer und PRler, die mit uns im redaktionellen Bereich zusammenarbeiten wollen, erreichen uns unter der E-Mail Adresse redaktion@junge-gruender.de.

Wie sieht die Zukunft für Junge Gründer aus?

Wir wollen weiteren Gründern die Möglichkeit geben, auf sich und ihre Ideen in unserem Onlinemagazin aufmerksam zu machen.

Außerdem wollen wir weitere hilfreiche Artikel für die Unternehmensgründung veröffentlichen und anderen Menschen helfen, sich erfolgreich selbstständig zu machen und zu bleiben.

Kevin Pflock persönlich:

Welche Person hat Sie am meisten beeindruckt und weshalb?…Aus unternehmerischer Sicht hat mich am meisten Jakob Mähren beeindruckt. Er hat sein Unternehmen mit rund 2.000 Euro gegründet und gehört heute zu den jüngsten Immobilieninvestoren in Berlin. Sein Beispiel zeigt, dass auch Personen aus „normalen Verhältnissen“ großen Erfolg erlangen können. Außerdem freut es uns immer, wenn Gründer ihren eigenen Weg erfolgreich gehen und wir sie nach einem Jahr wiedersehen und merken, dass sie in dem, was sie tun, glücklich sind.

Wenn ich mir einen völlig anderen Beruf aussuchen müsste….Hätte ich wahrscheinlich ein Tiermedizin-Studium aufgenommen und wäre heute Tierarzt.

Eine interessante Sache, die nicht alle über mich wissen, ist…Mein Interesse an Electronic Dance Music, kurz EDM.

Wenn ich auf einer einsamen Insel festsäße, würde ich…Drei Dinge tun: Erstens, mir die Insel ansehen. Zweitens, mir Gedanken um Dinge des täglichen Bedarfs machen und drittens schauen, wie ich von der einsamen Insel wieder herunterkomme.

Wir danken Herrn Pflock vielmals für das interessante Gespräch und wünschen ihm und seinem Onlinemagazin weiterhin viel Erfolg!