Exklusiv-Deal: Madonna und Snapchat eröffnen sich gegenseitig den Zugang zu neuen Zielgruppen

Madonna experimentiert mit sozialen Medien und legt eine Punktlandung im Millenial-Marketing hin

Gestern tat Madonna den nächsten Schritt in die Welt der Rich Social Media und veröffentlichte als erster großer Musikstar ein Video exklusiv auf Snapchat. Für 24 Stunden war “Living for Love”, die Lead-Single ihres 13. Studio-Albums (Veröffentlichung am 6. März 2015), ausschließlich in der neuen Funktion Snapchat Discover zu sehen. Die Plattform zeigt das Musikvideo nebst einem Blick hinter die Kulissen und einer kurzen Dankesnachricht an die Fans.

Sicherlich wird Madonna hiermit eine stattliche Anzahl an Millenials erreichen. Etwa 200 Millionen aktive Nutzer soll Snapchat weltweit haben, die Userzahl ist in den vergangenen drei Jahren rasant angestiegen. Zum Vergleich: Der Anteil an globalen Social Media-Nutzern, die Facebook verwenden, sank von ehemals 93% (2013) auf 90% (2014), während sich Snapchats Useranteil in der gleichen Zeit von 15% auf 32% mehr als verdoppelte. Gerade bei Millenials boomt die Plattform wie kaum eine andere. Einen Leitfaden für Unternehmen zur Kommunikation auf Snapchat stellte Cision hier zusammen.

Auch gewinnen soziale Medien, bei denen Rich Media im Mittelpunkt stehen, immer mehr an Bedeutung für Marken: Pinterest, Instagram und YouTube haben zusammen mit Snapchat das größte Entwicklungspotential für die PR der nächsten Jahre. Um also in zeitgemäßer Form eine junge Zielgruppe zu erreichen, hätte Madonna keine bessere Plattform wählen können.

Bisher hatte die “Queen of Pop” freilich nicht besonders viel Glück mit sozialen Medien. Auf Twitter sind ihre 551.000 Follower kein Vergleich zu denen von Lady Gaga (44,1 Mio.), Justin Bieber (60,1 Mio.) oder gar Katy Perry (64,7 Mio.). Andere Musiker, die bereits einen klaren Zugang zur jungen Generation zeigen, haben es womöglich gar nicht nötig, in neue soziale Netzwerke vorzudringen. Die 56-jährige Madonna stellte sich im sozialen Netz auch schon einmal etwas ungeschickter an. So wurde zum Beispiel den Bildern von Martin Luther King Jr. und Nelson Mandela, die sie zur Promotion ihres Albums “Rebel Heart” nutzte, mit wenig Wohlwollen begegnet.

Provozierte Madonna einst noch bewusst, so scheint der Schuss diesmal des Öfteren nach hinten loszugehen. Man wirft ihr vor, dass sie den Bezug zur jungen Szene mit dem Wachstum sozialer Medien verloren habe und tatsächlich scheint sie zumindest zu experimentieren und dabei nicht immer eine Punktlandung zu schaffen.

Von ihrer neuesten Aktion mit Snapchat scheinen sowohl die Künstlerin als auch die soziale Plattform zu profitieren, die auf diese Weise die Sichtbarkeit ihrer neuen Funktion Snapchat Discover erhöht – ein spannendes Projekt, durch das womöglich ein junges Publikum von Millenials der Pop-Legende neue Aufmerksamkeit schenken wird.

Hier finden Sie Tipps und Best Practices für visuelles Storytelling in sozialen Medien.

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