Social Journalism-Studie 2016: Die 5 Nutzergruppen sozialer Medien bei deutschen Journalisten

Social Journalism-Studie 2016: Die 5 Nutzergruppen sozialer Medien bei deutschen Journalisten

Im Rahmen der Social Journalism-Studie 2016 untersuchte Cision gemeinsam mit der Canterbury Christ Church University im fünften Jahr in Folge, wie Journalisten soziale Medien in ihrer Arbeit und für die Kommunikation mit PR-Fachleuten nutzen. Den kompletten, 32-seitigen Deutschland-Report können Sie hier herunterladen:

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Auch in diesem Jahr lassen sich die in der Studie befragten Journalisten in fünf typische Nutzergruppen einteilen, die soziale Medien jeweils unterschiedlich nutzen. 2014 waren zum ersten Mal die “Beobachter” die größte Gruppe. Zu welchem Profil passen Ihre Kontakte?

Architekten2 - Cision SJS 16Architekten

9% der deutschen Journalisten gehören zur Gruppe der “Architekten”. Sie sind die proaktivsten Nutzer sozialer Medien, kennen sich mit ihnen am besten aus und sind wahre Vorreiter in Sachen Social Media. Die meisten Architekten sind Frauen (64%), schreiben redaktionelle Artikel und Kolumnen und sind freiberuflich tätig (55%). In diesem Jahr verbringen Architekten weniger Zeit mit Social Media als in den Jahren davor. Es scheint, als würden sie immer strategischer im Umgang mit sozialen Medien. Somit erledigen sie dort in kürzerer Zeit mehr berufliche Aufgaben. Generell sind Architekten sozialen Medien gegenüber sehr positiv eingestellt.

PromotorenPromotoren

Weitere 9% deutscher Journalisten sind “Promotoren”. Sie nutzen soziale Medien besonders gern zur Veröffentlichung und Promotion ihrer eigenen Arbeiten sowie zur Interaktion mit ihrer Zielgruppe. Mindestens einmal pro Stunde lesen sie Beiträge von Leuten, denen sie folgen, oder posten Kommentare auf verschiedenen Plattformen. Von allen Gruppen verbringen sie die meiste Zeit in sozialen Medien (27% nutzen sie mehr als acht Stunden täglich). Die meisten Promotoren sind Männer (61%) und schreiben Kolumnen sowie offizielle Nachrichten online. Sie arbeiten auch häufig mit Video- und Audioinhalten. Auch Promotoren sind optimistisch gegenüber Social Media und 89% von ihnen glauben, dass sie ohne soziale Medien gar nicht arbeiten könnten.

JägerJäger

In der Gruppe der “Jäger” sind 28% der deutschen Journalisten zu verorten. Die meisten von ihnen sind zwischen 28 und 45 Jahre alt (61%) und sie nutzen soziale Medien im Vergleich zu anderen Gruppen nicht besonders häufig. Mehr als die Hälfte von ihnen (60%) hat aber mindestens sehr gute Social Media-Kenntnisse. Jäger konzentrieren sich auf einige wenige Plattformen und sie nutzen Blogs besonders häufig als Recherchequelle (83%), sind also gewissermaßen auf der “Jagd” nach neuen Ideen und Inhalten.

 

 

BeobachterBeobachter

Die mit Abstand größte Gruppe deutscher Journalisten gehört zur Gruppe der “Beobachter” (35%). Wie ihr Name schon sagt, beobachten sie lieber, ehe sie mit Anderen interagieren. Sie lesen gern Beiträge von Leuten, denen sie folgen, und beobachten Gespräche, veröffentlichen aber selbst nicht sehr oft ihre eigenen Inhalte und nutzen nur selten Analyse-Tool. Besonders beliebt sind bei ihnen soziale Netzwerke wie zum Beispiel Facebook. 60% aller Beobachter schätzen sich selbst als kompetent in Bezug auf soziale Medien ein, es sind aber immerhin 16% davon überzeugt, dass sie in dem Bereich kaum kompetent sind.

SkeptikerSkeptiker

Der Anteil der Skeptiker, einst die größte Nutzergruppe in Deutschland, ist 2016 auf 19% gesunken. Journalisten aus dieser Gruppe sind in sozialen Medien am wenigsten aktiv, mehr als ein Viertel von ihnen nutzt sie überhaupt nicht im Beruf. Männliche Journalisten sind unter den Skeptikern leicht in der Mehrzahl (59%) und die Gruppe ist merklich älter als die anderen – mehr als 48% sind 46 Jahre alt oder älter. Skeptiker sind häufiger fest angestellt, produzieren besonders oft redaktionelle Beiträge oder Kolumnen und arbeiten meist bei Printmagazinen.

 

Wie hat sie das Verhältnis der fünf Nutzergruppen im Verlauf der Zeit verändert? Welche weiteren Merkmale und Gewohnheiten haben sie und wie steht es um ihre persönliche Einstellung zu sozialen Medien? Laden Sie Ihr Exemplar unseres Deutschland-Reports herunter und erfahren Sie mehr:

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