Top 3 PR-Trends in 2014: PRspektive mit Stephen Waddington (Ketchum)

Im zweiten Teil unseres Interviews erzählt Stephen WaddingtonDigital und Social Media Director bei Ketchum Public Relations  und Vorsitzender des Chartered Institute of Public Relations (CIPR) – welche 3 heißen Trends 2014 auf die PR-Branche zukommen. Den ersten Teil des Gesprächs, in dem Herr Waddington erklärt, warum eine Zertifizierung für PR-Leute der Schlüssel zur Vorstandsetage sein kann, finden Sie hier.

Die Top 3 PR-Trends in 2014

  1. Der fortlaufende Übergang von den traditionellen zu den neuen Medien. Vor nicht allzu langer Zeit konzentrierte sich die PR noch auf Pressemitteilungen, jedoch sind durch die digitalen Medien ganz neue Arbeitsprozesse entstanden. Es bilden sich immer flexiblere Kommunikationsmodelle heraus. Gespräche und Engagement mit Kunden und deren Zielgruppen enden nicht mit den Geschäftszeiten – sie finden heute rund um die Uhr statt.
  2. Der zunehmende Gebrauch von Daten. Unternehmen wie Cision helfen PR-Fachleuten, die Branche zu beobachten und durch Daten gewonnene Erkenntnisse zu interpretieren. Wir tun dies, weil Daten uns dabei helfen, uns von Geschäftsentscheidungen, die auf Erfahrung basieren, hin zu Entscheidungen auf Grundlage von harten Fakten und Datenmessungen bewegen. Solche Entscheidungen sind aussagekräftiger und zuverlässiger.
  3. Die PR-Industrie war noch nie besonders gut darin, ihren Mehrwert zu zeigen. Anstatt dieses Problem direkt anzugehen, haben wir uns auf wenig aussagekräftige Werte berufen, wie zum Beispiel den Wert von Werbeanzeigen. Durch die Arbeit der Association of Measurement and Evaluation of Communication (AMEC) und eine strenge Fokussierung auf festgelegte Datenmessungen und Ziele – sowohl für produzierte Inhalte als auch für die daraus erwachsenden Ergebnisse – wird das langsam anders. PR-Praktiker sollten sich so eng wie möglich an den Zielsetzungen ihrer Organisationen orientieren.

PRsönlich: Stephen Waddington 

  1. Das erste, was ich jeden Morgen mache, ist … eine Tasse Kaffee.
  2. Mein größtes Ärgernis … Wie selten Fakten vor dem Teilen oder Retweeten verifiziert werden
  3. Wenn ich nicht in der PR tätig wäre, wäre ich … Landwirt. Meine Frau und ich haben einen kleinen Pachtbesitz im ländlichen Northumberland. Genau da bin ich jetzt auch.
  4. Ich wünsche mir, dass Journalisten … erkennen, dass PR-Leute eine wichtige Rolle in der Kommunikation spielen.
  5. Wo ich mich in 5 Jahren sehe … Als internationaler Client Leader bei Ketchum, der die Modernisierung und das Wachstum von PR-Profis unterstützt.

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