Klassische Medien im Blick behalten

Digitale Medien haben sich ihren Platz erobert: Sie sind derzeit positiver konnotiert als die klassischen Medien. Doch das sollte kein Unternehmen dazu verleiten, die klassischen Medien nicht mehr zu nutzen und noch weniger dazu, deren Beobachtung zu vernachlässigen. Das lässt sich aus einer Umfrage von Faktenkontor und News Aktuell schließen.

Die Umfrage „Wege zum Verbraucher 2020“ zeigt: 79 Prozent der PR-Profis glauben, dass sie über Soziale Medien die meisten Konsumenten erreichen. Doch dort beziehen nicht einmal die Hälfte (44 Prozent) der Erwachsenen in Deutschland Nachrichten, Unterhaltendes und Produktinformationen.

Ähnlich liegt der Fall bei redaktionellen Internetmedien: 77 Prozent der PR-Profis bevorzugen den Kanal, um bei den Verbrauchern eine Breitenwirkung zu erzielen. Aber nur 47 Prozent der Bundesbürger geben an, dass sie über Onlinemedien Informationen beziehen. Die Lücke ist so groß, dass sie auf die Ergebnisse der Kommunikation Einfluss haben dürfte.

Profis unterschätzen klassische Medien

Tatsächlich liegt bei der Massentauglichkeit nach wie vor das Fernsehen vorne: Hier suchen über 86 Prozent der Deutschen ihre Informationen. Immerhin 59 Prozent der Deutschen nutzen gedruckte Zeitungen als Informationsquelle. Kommunikatoren, die in die Breite kommunizieren wollen, sollten folglich die klassischen Medien nicht vernachlässigen, auch wenn der Trend in Richtung digitale Medien geht.

Gleiches gilt demnach auch für die Medienbeobachtung: Es reicht nicht, nur die digital leichter zugänglichen Medien im Blick zu haben, da sonst Fehlinterpretationen bei Trends möglich sind.

Zielgruppen geben die Medienauswahl vor

Letztlich zählen bei PR-Kampagnen die Zielgruppe und die Botschaft, die vermittelt werden soll. Dazu gibt es vor allem zwei Erfolgsfaktoren: Erstens Daten über die Zielgruppe und über die Medien, die sie beeinflussen. Zweitens ist es die kreative Verpackung der Botschaft.

Nicht immer ist eine Breitenwirkung erwünscht, sondern die Zielgruppe soll sehr genau erreicht werden – dazu sind Daten über Redaktionen und Influencer unerlässlich, um zu sehen, wer die Zielgruppe erreicht. Im Zusammenspiel mit einer guten Story erhöhen die Daten die Erfolgschancen enorm. Wichtig ist bei der Medienauswahl nicht, ob klassische oder digitale Medien einbezogen werden. Wichtig für den Erfolg ist, ob die Medien von der Zielgruppe auch wahrgenommen werden. Das lässt sich heute gut messen: Mit den Ergebnissen wird die Wirkung von PR belegbar und Kampagnen lassen sich zielgerichtet optimieren.

Wie Sie genau die Zielgruppen finden, die zu Ihnen passen und wie eine optimierte Auswahl von Influencern Ihnen dabei hilft, erfahren Sie in unserem Whitepaper “Der Influencer Graph“.

Über „Wege zum Verbraucher 2020“
Befragt wurden einerseits ca. 2.000 Deutsche ab 18 Jahren und andererseits 265 Mitarbeiter aus verschiedenen PR-Agenturen und Pressestellen.

 

 

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