Wir haben versprochen, dass die CommsCon ein Tag der Diskussionen, Insights und Debatten sein wird, und nach der Resonanz, die wir von allen Teilnehmern erhalten haben, sind wir erfreut, dass wir den Erwartungen gerecht geworden sind. Gleichzeitig sind wir dankbar, dass so viele von Ihnen sich der Comms-Revolution angeschlossen haben!

Wir freuen uns, dass wir Ihnen mit jeder einzelnen Diskussionsrunde einige großartige Einblicke und Tipps zum Thema “Wie Sie Ihren Kommunikations-Output verbessern können”, liefern konnten. Hier finden Sie eine Liste unserer wichtigsten Highlights und Takeaways der CommsCon 2018.

Definieren Sie Ihre Werte, sonst wird es jemand anderes tun

In seiner Keynote betonte Sir Craig Oliver wie wichtig es ist, dass Unternehmen ihre eigenen Stories erzählen.
“Schweigen hat seinen Preis. Wenn Sie sich und Ihr Unternehmen nicht selbst definieren, werden es andere für Sie tun.” warnte er.

Mit Hilfe von Anekdoten und Erkenntnissen aus seiner Zeit als ehemaliger Direktor für Politik und Kommunikation des Premierministers David Cameron sagte Oliver, dass die Kommunikationsfunktion zwar in einigen Unternehmen an Bedeutung verloren hat, aber eigentlich wertvoller denn je ist.

Earned Media Management wird Investitionen erhöhen

In der Eröffnungsansprache erläuterten Cision’s CEO Kevin Akeroyd und CMO Chris Lynch ihre Vision für die Zukunft von Earned Media. Akeroyd erörterte erstaunliche Zahlen des Analytikers Burton Taylor, die zeigen, dass Earned Media nur 0,5% der Medieninvestitionen von Unternehmen erhalten.

Die Lösung für die Unterfinanzierung dieses Sektors? Earned Media Management.

Lynch demonstrierte den Mehrwert für Unternehmen die die 4 Grundsätze des Earned Media Managements (Influencer Graph, Smart Engagement, True Measurement und Comms Transformation) anwenden, und wie die Integration standardisierter Prozesse und Technologien in den Workflow von Earned Media, deren/ihren Wert für das Unternehmen verdeutlichen und damit die Investitionen erhöhen würden.

Als KFC das Hühnchen ausging

Die Delegierten hörten fasziniert zu, als Jenny Packwood, die Leiterin des Markenengagements bei KFC, verriet, wie das Kommunikationsteam des Unternehmens mit der “Hühnchen Krise” umging.

Sie erklärte: “Wenn eine Krise eintritt ist es oft einfach und bequem, sich in den sicheren Unternehmensraum zurückzuziehen, in dem man eine schrecklich formelle Aussage formuliert und alles so klingt, als sei es von einem Anwalt geschrieben worden.”

“Wir haben uns aktiv dagegen entschieden. Wir wissen wer wir als Marke sind und kennen unsere Tonalität und haben an ihr festgehalten. Sie ist unbeschwert, ehrlich, authentisch und ein wenig furchtlos.”

In der Sitzung erklärte auch Fergus Campbell, Kommunikationsleiter von Gumtree, wie das Unternehmen bei der Verwaltung seiner Reputation proaktiver vorgegangen ist, während Ed O’Brien, MD-Krisenmanagement bei Teneo Blue Rubicon, vor den verschiedenen Dämonen warnte, die jede Krisenkommunikation bedrohen.

Der Launch des Cision Innovation Lab

Zum Abschluss seiner Eröffnungsrede, gab Kevin Akeroyd bekannt, dass Cision sein Innovation Lab in New York und Berlin eröffnet.

Nach dieser Ankündigung gingen Cision’s David Baker, Präsident für Data Solutions und Innovation, und Kaila Garrision, VP Marketing Strategy und Operations, in einer Sitzung später am Tag, genauer auf die Entwicklungen im Innovation Lab ein.

Beide erläuterten die neuen Technologien, die jetzt zur Verfügung stehen, um Kommunikatoren zu unterstützen, wie z.B. die Bild Monitoring Software von Cision ImageIQ, und zeigten gleichzeitig auf, in welchen Bereichen der Earned Media das Unternehmen innovativ sein will.

Lesen Sie mehr zum Thema Inovation Lab hier

Wie man großartige Geschichten erzählt

Vier fabelhafte Diskussionsteilnehmerinnen, Tamara Bennett von Virgin, Natasha Plowman von HSBC, Kelly Bergl von Adobe und Gabriela Lungu von Wings Creative Leadership Lab, teilten ihre Tipps, wie man das Publikum mit tollen Geschichten ansprechen und fesseln kann.

Das Quartett präsentierte jeweils ihre Lieblingsbeispiele des vergangenen Jahres für Storytelling, von Virgin’s LGBTQ+ bis hin zur Bihor not Dior Kampagne.

Plowmen betonte den wichtigen Punkt, dass Storyteller eher darüber nachdenken müssen, welche Reaktion sie bei dem Publikum hervorrufen wollen, als darüber was sie gerne sagen möchten.

Sie sagte: “Oftmals beginnen wir so: ‘Das möchten wir dem Kunden mitteilen’. Man muss aber überlegen, was die Kunden mit den Inhalten, die wir ihnen geben, machen sollen, wie sollen sie sich fühlen oder reagieren?”

Journalisten lassen PR-Profis wissen, was sie wollen

In einem der letzten Panels des Tages wurde erläuterten erfahrene Journalisten, was sie von den PR-Profis erwarten.

Daily Mirror’s Nada Farhoud, Glamour’s Josh Newis-Smith, Pink News’s Ellen Stewart und Financial News’s Paul Hodkinson berichteten über die Art und Weise wie sich ihre Rollen verändern, bis hin zu ihren Tipps, wie PR-Profis Stories bei ihnen pitchen können.

Ein Raunen ging durch den Raum, als Farhoud preisgab, dass sie 92.000 ungelesene E-Mails in ihrem Posteingang hatte. Alle stimmten zu, dass PR’ler darauf achten müssen eine Beziehung zu Journalisten aufzubauen, damit ihre Pitches hervorstechen und wahrgenommen werden.

Wie man großartigen Social-Content erstellt

Peter Heneghan, Leiter der Kommunikation bei LADbible, lieferte sein Rezept für Kampagnen, die Social Publisher und Plattformen zur Förderung des sogenannten Social Goods nutzen.

Am Beispiel der Trash Isles-Kampagne des Social Publishers erklärte Heneghan, dass sich die jüngeren Bevölkerungsgruppen, die Inhalte von Social Publishern konsumieren, wirklich für Themen interessieren, die sie betreffen, und sie auch wollen, dass Marken sich mit diesen beschäftigen.

Er fügte hinzu, dass Kommunikatoren bei der Entwicklung einer Kampagne abwägen müssen, ob diese interessant genug sind, um darüber mit Freunden in einem Pub zu reden. Wenn dies nicht der Fall ist, dann werden die Konsumenten sich auch nicht von ihr angesprochen fühlen, warnte er.

Wie PR sich von seiner “Whiteness” befreien kann

In einem Panel wurde ein Thema diskutiert, welches in der PR konstant eine große Rolle spielt: Wie kann die Branche für Menschen mit unterschiedlichen ehtischen Hintergründen integrativer gestaltet werden?

Dr. Lee Edwards, Associate Professor am Department of Media and Communications der LSE, stellte Forschungsergebnisse vor, die zeigten, dass “Whiteness” über die Hautfarbe der Menschen hinausgeht. Isobel Bradshaw von der Vodafone-Gruppe, Kuldeep Mehmi von Hawthorn Advisors, Hays’ Yvonne Smyth und Avril Lee von Burson Rx berichteten von ihren Reaktionen auf diese Forschungsergebnisse und ihren eigenen Erfahrungen mit der Vielfalt in der Branche.

Mehmi bemerkte, dass die Branche eine “kulturelle Veränderung braucht die Inklusion vorantreibt und nicht nur Initiativen zu denen Menschen sich anmelden können. Es geht darum Verhaltensweisen zu ändern.”

Fantastische Award Gewinner

Zur CommsCon wurden zum ersten Mal die Cision Comms Revolutionist Awards verliehen, welche an die Kampagnen vergeben wurden, die messbare Ergebnisse erzielt haben, und die es Organisationen ermöglichten, auf der Grundlage dieser Ergebnisse Maßnahmen zu ergreifen.

Während jede der nominierten Kampagnen es verdient gehabt hätte zu gewinnen, hatte unsere aus Experten bestehende Jury die schwierige Aufgabe einen Gewinner für jede der vier Kategorien zu finden.

An dieser Stelle herzlichen Glückwünsch an Kellogg’s, IKEA, Four Communications with the Home Office und CNBC, welche die ersten Gewinner des Comms Revolutionist Awards 2018 wurden.

Gute Kommunikation beinhaltet interne Kommunikation

In Zeiten in denen besonders die externe Kommunikation im Vorgergrund steht ist es um so wichtiger, sich daran zu erinnern, dass die interne Kommunikation genauso wichtig ist für jegliche Art von Organisation. Brian McDowell von SocialChorus enthüllte seine drei Tipps für eine hervorragende interne Kommunikation: Erreiche jeden Mitarbeiter, Spreche auch die Führungskräfte an und involviere sie, Personalisiere deine Erfahrungen.

Um die wichtigsten Ergebnisse der CommsCon 2018 zu analysieren, trat der Gründer und CEO von Brandwatch, Giles Palmer, zusammen mit Kevin Akeroyd und Abe Smith, dem Präsidenten von Cision, EMIA, auf die Bühne. Das Trio erläuterte die Notwendigkeit, datengesteuerte Tools einzusetzen, um den besten Zeitpunkt und Ort für die Veröffentlichung Ihrer Nachrichten vorherzusagen und zu bewerten.

Smith richtete dann einen Appell an alle Teilnehmer der CommsCon, er erklärte dass die Earned Media Revolution hervorragend angelaufen sei.

Zu guter letzt, Danke!

Ein Event ist immer nur so gut wie sein Publikum, es wäre aber auch falsch, die Arbeit die unsere Kollegen investiert haben, um die CommsCon 2018 zu einem so besonderen Tag zu machen, nicht anzuerkennen. Wir möchten uns bei allen Teilnehmern dafür bedanken, dass sie dazu beigetragen haben, die Begeisterung für die Veranstaltung zu wecken und diesen Tag zu einem großartigen Erlebniss zu machen.

Dieser Text wurde von Alister Houghton verfasst und ist im Original hier erschienen.

 

 

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