Ergebnisse der ECM Studie 2019 – #5

 

Content Erstellung

Seit langem sind Unternehmen, Non-Profits und andere Organisationen selbst zu Produzenten und Anbietern von Inhalten geworden und nicht mehr nur Ideengeber für Journalisten und Massenmedien. Das PESO-Konzept (Paid – Earned – Shared – Owned Media) beschreibt diesen Trend, indem es komplementäre Ansätze zur Verbreitung von Inhalten analysiert. 57 Prozent der im ECM 2019 befragten Kommunikationsverantwortlichen bestätigen die steigende Bedeutung von Earned Media z.B. über Influencer-Kommunikation und Medienarbeit in den letzten drei Jahren. 54 Prozent bestätigen das Gleiche für eigene Kanäle und Plattformen (Owned Media) und 77 Prozent für Inhalte, die von externen Unterstützern auf Social-Media-Plattformen veröffentlicht werden (Shared Media). Bei der Frage nach bezahlter Kommunikation (Paid Media) scheiden sich die Geister: 38 Prozent der Befragten berichten, dass dies an Bedeutung gewonnen hat, während 36 Prozent glauben, dass der Stellenwert gesunken ist und 26 Prozent keine Änderungen sehen.

Bild: Content-Strategien: Shared Media haben klar an Bedeutung gewonnen

 

Die Detailbetrachtung zeigt, dass Budgets insbesondere in soziale Medien fließen. Sponsored Content in Social Media, zum Beispiel bezahlte Posts auf Facebook und LinkedIn, wird europaweit von jeder zweiten Kommunikationsabteilung und Agentur genutzt (53 Prozent). In Deutschland ist dies weniger verbreitet (45 Prozent) als in Österreich und der Schweiz (50 bzw. 51 Prozent). Anders sieht es bei bezahlten Inhalten auf den Websites von Massenmedien aus, beispielsweise auf den News-Portalen von Zeitungen. Nach Angaben der Befragten wird das in Österreich von jeder dritten Organisation genutzt (33 Prozent), während man in Deutschland (23 Prozent) und vor allem in der Schweiz (19 Prozent) an dieser Stelle deutlich zurückhaltender ist.

Europaweit sind knapp 17 Prozent aller befragten Kommunikatoren als „Social-Media-Aktivisten“ unterwegs – sie posten mindestens einmal täglich berufliche Inhalte unter ihrem eigenen Namen; zudem nutzen sie zwei oder mehr verschiedene Plattformen. Der Anteil ist in Kommunikationsabteilungen, die anhand verschiedener Benchmark-Kriterien in der Studie als besonders exzellent identifiziert wurden, signifikant höher. Das Gleiche gilt für die praktischen Erfahrungen der Mitarbeiter mit Künstlicher Intelligenz. Insgesamt zeigt sich, dass Wissen und Know-How der Schlüssel zum Erfolg in der sich schnell verändernden Kommunikationsbranche sind.

 

Text- und Bildquelle: Der Text und die Grafik sind ein Auszug aus der Presseinformation zum ECM 2019, zur Verfügung gestellt von Prof. Dr. Ansgar Zerfaß und dem Team des ECM.

 

Pressekontakt für Rückfragen zum ECM 2019 und Interviews

Professor Dr. Ansgar Zerfaß

Universität Leipzig

Leiter des ECM-Forschungsteams

E-Mail: zerfass@uni-leipzig.de

Telefon: +49 178 4139112

Der European Communication Monitor 2019

Lesen Sie den kompletten Report zur ECM Studie und machen Sie sich selber ein Bild, wie sich das Berufsfeld der PR- und Kommunikationsprofis im letzten Jahr verändert hat. HIER gelangen Sie zum Download des European Communication Monitor 2019.

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