“Dank des Blogs kann ich präsenter im Leben meiner Tochter sein” – Cision meets Johnnys Papablog

"Dank des Blogs kann ich präsenter im Leben meiner Tochter sein" - Cision meets Johnnys Papablog

Tobias Weber alias Johnny ist Papablogger. Auf Johnnys Papablog berichtet er zwei- bis fünfmal in der Woche mal ernst, häufiger augenzwinkernd über alle Themen rund um Vaterschaft, Papa sein in Berlin, Persönlich und breit Gefächertes. Uns hat er erzählt, wie es zu seiner Idee für den Blog kam, inwiefern soziale Medien ihm Leser einbringen und was ihm bei einer Kooperation mit Unternehmen wichtig ist.

Was war für Sie die Motivation, mit Johnnys Papablog zu starten?

"Dank des Blogs kann ich präsenter im Leben meiner Tochter sein" - Cision meets Johnnys PapablogDas ist eine Frage, die ich immer wieder mal gestellt bekomme. Die Geburt meiner Tochter war und ist natürlich der wichtigste Grund. Natürlich fiel mir während meiner endlosen Recherche zu den Themen Schwangerschaft, Baby etc. eines schnell auf: Es gibt viele Mütter, aber verhältnismäßig wenig Väter, die über ihre Erlebnisse und Erfahrungen im Netz berichten. Diese Nische wollte ich gern füllen.

Welches Ziel verfolgen Sie mit Johnnys Papablog?

Der Blog war und ist meine persönliche Visitenkarte. Das Schöne daran ist, dass ich diese mit Inhalten bespielen kann, die mich ohnehin interessieren. Das Ziel des Blogs hat sich also seit dem ersten Tag im Grunde nicht verändert: persönlich sein.

Wie erhöhen Sie Ihre Reichweite?

Guter Content setzt sich durch. Manchmal ist es allerdings gar nicht so einfach, herauszufinden, was „guter Content“ überhaupt ist. Das hat auch viel mit Momentum auf den sozialen Medien zu tun. Leider ist man hier allzu oft von undurchsichtigen Algorithmen abhängig. Wichtig ist, sich und seinen Themen treu zu bleiben und sich nicht verrückt machen zu lassen. Manchmal dauert es einfach länger, bis man in einer Nische wahrgenommen wird.

Wie würden Sie die typischen Leser von Johnnys Papablog charakterisieren?

Klug und gutaussehend. Unglaublich charmant und natürlich absolute SiegerInnen. Wie denn bitte auch sonst?

Welche Rolle spielen soziale Medien für Ihr Blog?

Das Internet besteht aus Menschen. Menschen sind sozial. Menschen lesen meine Artikel. Hinter jedem Klick steckt eine Person. Das vergisst man in diesem virtuellen Internet leider allzu schnell. Auch deswegen verbringe ich viel Zeit auf sozialen Medien wie Twitter und Facebook. Von dort finden auch die meisten LeserInnen meinen Blog. Instagram nutze ich ebenfalls wieder häufiger. Dies schlägt sich allerdings noch nicht in den Klicks nieder, dafür bietet Instagram aber einen schönen und persönlichen Weg, sich mit anderen zu verbinden.

Gibt es eigentlich Unterschiede zwischen den Lesern Ihres Blogs und den Leuten, die Ihnen auf den sozialen Netzwerken folgen – oder ist das ein und dieselbe „Zielgruppe“?

Da viele LeserInnen über die sozialen Medien meinen Blog finden, verschwimmen die Unterschiede zwischen den Kanälen. So gibt es große Überschneidungen – zumindest soweit ich das überblicken kann. Ich habe aber das sehr bestimmte Gefühl, auf den sozialen Medien mehr Väter zu erreichen, als auf dem Blog selbst. Derzeit stehe ich vor der Frage, Inhalte nicht mehr nur exklusiv auf den Blog zu stellen, sondern auch in den sozialen Medien zu posten.

War von Anfang an geplant, auf Johnnys Papablog auch Werbemöglichkeiten anzubieten?

Ganz eindeutig: Nein. Eine Zeitlang hatte ich dann tatsächlich Werbebanner auf dem Blog, habe sie dann aber alle nach und nach wieder entfernt. Displaywerbung auf einer Nischenseite – das rechnet sich auf Dauer einfach nicht und sieht auch nicht schön aus. Influencer Marketing, Blogger Relations, Native Advertising – all das kannte ich zu Beginn ebenfalls nicht, ist aber dann doch zu einer finanziellen Einnahmequelle geworden.

Was waren bisher Ihre größten Erfolge mit Johnnys Papablog?

Der größte Erfolg des Blogs ist wohl doch rein privater Natur, denn: Dank des Blogs ist es mir möglich, flexibler im Alltag und dadurch auch präsenter im Leben meiner Tochter zu sein. Mein altes Leben als Angestellter konnte ich hinter mir lassen, ohne meine gesamte Existenz oder die meiner Familie zu gefährden.

Wie sieht für Sie eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Agenturen oder Unternehmen aus?

Transparenz und Respekt, mehr verlange ich von einer guten Zusammenarbeit nicht. Konditionen und Wünsche seitens des Unternehmens sollten einfach klar formuliert werden. Es gibt doch nichts Anstrengenderes, als im Nachhinein noch dies, das und jenes nachjustieren zu müssen und zwar für alle Beteiligten. Aber: Geld ist nicht alles. Auch Reichweite ist nicht alles. Die einzigen zwei Dinge, die für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit mir maßgeblich sind, sind Transparenz und Respekt. Das umfasst natürlich auch einen angemessenen Gegenwert für meine Arbeit. Ob mich jemand hingegen siezt oder duzt, ist mir nicht wichtig – solange mein Name korrekt recherchiert wurde, ne.

Wie können Marketing- und PR-Schaffende Sie am besten erreichen?

Ganz klassisch: Entweder telefonisch unter meiner Büro-Nummer oder besser noch per E-Mail. Ansonsten sind ja wir alle immer wieder mal auf Events, Konferenzen oder Messen unterwegs. Auch dort erwischt man mich mit steigender Regelmäßigkeit.

Was dürfen Marketing- und PR-Schaffende auf keinen Fall tun, wenn sie Sie kontaktieren?

Wer mich zweimal für die gleiche Kampagne anfragt, nachdem ich schon beim ersten Mal abgesagt habe, sollte auch in Zukunft nicht damit rechnen, mich an Bord zu haben. Das ist tatsächlich schon einige Male passiert. Ansonsten sehe ich es nicht als meine Aufgabe, Agenturen oder Start-Ups dahingehend zu erziehen, wie sie mit potentiellen Partnern sprechen sollten. Wie schon erwähnt, solange ich das Gefühl habe, mit einem gewissen Maß an Respekt behandelt zu werden, bin ich recht entspannt.

Wie sieht die Zukunft für Johnnys Papablog aus?

Rosig, natürlich.

Vielen Dank für das freundliche Gespräch und weiterhin alles Gute mit Johnny Papablog!

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