London Fashion Week-Special mit dem Financial Times Redakteur David Hayes

Die London Fashion Week startet in der nächsten Woche – Anlass genug für Cision sich mit dem Journalisten David Hayes zu unterhalten. Herr Hayes ist stellvertretender Moderedakteur bei der Financial Times. Cision hat mit Herrn Hayes über die anstehende Berichterstattung der Financial Times über die London Fashion Week, die Bedeutung der Zusammenarbeit mit PR-Profis und über das Topshop Café gesprochen.

Wie ausführlich wird die Financial Times von der London Fashion Week berichten?

Die Financial Times deckt die London Fashion Week weitreichend ab und die Berichterstattung gleicht der aller internationalen Shows. Jeden Tag werden wir online von der Show berichten – inklusive Slide Shows der besten Shows des Tages – und präsentieren Video-Interviews mit Designern. Dann wird es eine Wochenübersicht in der Financial Times am 19. September 2013 geben, sowie eine Zusammenfassung aufkommender, vielversprechender London-Trends in der Wochenendausgabe am 21. September.

Wie bedeutend ist die London Fashion Week im Vergleich zu den anderen Fashion Weeks?

Wie alle anderen Modehauptstädte auch, hat London seine ganz eigene Identität. Die Industrie erwartet die Namen [neuer Designer] aus London zu hören sowie die Präsentation neuer Ideen. Auf eine ganz eigene Art und Weise ist London genauso wichtig wie andere Fashion Weeks.

Wieviele der Shows und After-Parties werden Sie besuchen?

Sollte es der Londoner Verkehr zulassen, gehe ich davon aus, dass ich an allen offiziellen Shows und Präsentationen teilnehmen werde – das heisst bis zu 16 Shows an einigen Tagen. Leider erlauben es mir weder meine Arbeitsbelastung noch meine Redaktionsschlusszeiten, an den Parties teilzunehmen.

Welche neuen Trends spielen eine Rolle bei dieser London Fashion Week?

Es ist immer sehr schwierig, die Frühling/ Sommer-Shows einzuschätzen. Ich gehe aber davon aus, dass es an der Zeit ist, dass sich London wieder auf das konzentriert, was es am besten kann: auf Gedrucktes und Farbe, statt auf Farbblöcke und Schwarz wie in den vergangenen Jahren.

Welche Designer behalten Sie persönlich im Auge?

Zu der Gruppe von Designern, die ich im Auge behalten werde, zählt sicherlich Barbara Casasola. Frau Casasola hat als Designerin schon für Lanvin und See by Chloe gearbeitet. Zu dieser Gruppe zählt aber auch Paula Gerbase – die Designerin hinter der Marke 1205 -, die auch [als Head Designer beim Londoner Schneider Kilgour] auf der Savile Row gearbeitet hat. 

Wie arbeiten Sie mit PR-Profis und Marken während der Fashion Week?

Wir arbeiten das ganze Jahr hindurch sehr eng mit PR-Profis zusammen – wir brauchen diese aber während der Fashion Week am meisten, gerade für Backstage-Interviews und weiterführende Infos.

Was gefällt Ihnen am besten an der London Fashion Week?

Das Topshop Café gefällt mir sicherlich am besten an der London Fashion Week – wenn man von einer Show zur nächsten läuft, bleibt mir oft nur dieses Café, um etwas zu Essen zu bekommen. Außerdem ist der starke Kaffee dort – gerade morgens – wirklich sehr hilfreich. Was ich gar nicht mag? Wenn die Veranstaltungsorte der Shows weit voneinander entfernt liegen; oft finden Shows in den oberen Stockwerken leerstehender Bürotürme statt. Es wäre wirklich sehr gut, wenn man sich auf das Somerset House als Veranstaltungsort konzentrieren würde.

Weitergehende Informationen zu David Hayes, zur Financial Times und vielen tausenden, weiteren Medienkontakten und Publikationen finden Sie in der Mediendatenbank in CisionPoint.
_______________________________________________________

Mehr zum Thema:

Instagram – Die PR-Perspektive

Mode – Top 20 Blogs in Grossbritannien

Fashion – Top 10 “Men’s Fashion” Blogs in Grossbritannien

Markenbildung auf Pinterest

Nahtlos(!) “den Spagat zwischen Kunst, Kommerz und Selbstverwirklichung meistern”

Fashion8: Kurzinterview mit João Paulo Nunes vom Blog “The Style Examiner”