Mit Vollspeed durch den Sommer – eine Reise durch das Marketing

Mit Vollspeed durch den Sommer - eine Reise durch das Marketing

Meine zwölfwöchige „Reise“ als Praktikantin bei Cision Germany empfand ich wie einen Flug ins Ungewisse. Nun hat man vor jeder großen Reise ein gewisses Reisefieber, man ist aufgeregt, versucht vieles im Vorfeld zu organisieren und freut sich dann, wenn es endlich losgeht. Heute will ich davon erzählen, was ich bei Cision gelernt und erlebt habe.

Reisevorbereitungen

Die Tage vor Antritt bei Cision Germany verliefen sehr aufregend. Es standen noch Prüfungen und Hausarbeiten des Semesters an, aber ich konnte es kaum abwarten, den ersten Tag zu beginnen. Bereits das Vorstellungsgespräch verlief sehr anspruchsvoll und ließ die Erwartung aufkommen, dass dies auch innerhalb der Praktikumszeit so sein würde.

Janine RuschmeyerCheckin Time

Montag. Mein erster Tag war also nun wirklich da. Andrea Gilgenbach, meine Mentorin, empfing mich herzlich. Auf meinem künftigen Schreibtisch war ein kleines “Empfangs-Paket” platziert, dadurch fühlte ich mich gleich willkommen geheißen.

In der ersten Woche stand zunächst das Thema Netzwerken auf meiner Agenda. Mir war es wichtig, meine Kollegen kennen zu lernen und Einblicke in ihre Arbeitsprozesse zu gewinnen, da durfte ein Account bei der Netzwerkplattform LinkedIn natürlich auch nicht fehlen. Keine Woche vor dem Praktikum hatte ich noch theoretische Konstrukte zu der Organisation und den Prozessen eines Unternehmens in der Klausur wiedergeben müssen. Nun lernte ich diese ganz praktisch kennen. Die kurzen Kommunikationswege in einer flachen Hierarchie und die Art, wie dadurch effizienteres Arbeiten erleichtert wird, fielen mir dabei besonders auf.

Takeaway: In der Kommunikation wie in der Karriere muss es zuallererst um den Menschen gehen. Das bedeutet einerseits, durch Menschlichkeit und Authentizität Kunden und Geschäftspartner für sich zu gewinnen, aber auch, sich ein Netzwerk aufzubauen, von dem man lernen und auf das man im Zweifelsfall zurückfallen kann.

Boarding Time

Wenn man seine Reise antritt, gibt man seine Bordkarte üblicherweise nicht mehr aus den Händen – ähnlich erging es mir mit meinem Schreibblock und Kugelschreiber. Ich schrieb alles mit. Die ersten Wochen waren sehr spannend, ich arbeitete mit den verschiedensten Software-Tools: CMS, CRM-Systeme, SEM- und Office-Programme. Auch erhielt ich natürlich gleich in der ersten Woche eine umfangreiche Produktschulung zu unserer Software CisionPoint.

Eine spannende Branche, die für mich vor Beginn meines Praktikums völlig unbekannt war. Aber gerade deswegen habe ich besonders großes Interesse daran gehabt, mir möglichst viel Wissen anzueignen und neue Fertigkeiten zu erlernen, wie zum Beispiel zielgruppenspezifischen Content zu recherchieren und zu publizieren.

Schon nach kurzer Zeit gewann ich viel Routine in den Prozessen und war glücklich darüber, dass Frau Gilgenbach dies sofort erkannte und mir mehr Aufgabenbereiche und Verantwortung übertrug. Ohnehin hatte ich während der gesamten Zeit den Eindruck, dass sie stets daran interessiert war, mir möglichst viel zu zeigen und meine Kompetenzen weiter zu entwickeln. Als nächsten Schritt durfte ich für unsere Kunden die täglichen Newsletter in unserem Marketing-System erstellen und versenden, was somit auch zu meinen Daily-Routine-Aufgaben gehört. Wie Turbulenzen beim Fliegen fühlt sich entsprechend der Bauch an, wenn man zum ersten Mal auf den „Versenden“-Knopf eines Newsletters klickt, der an 80.000 Leute gehen soll.

Takeaway: Man lernt nie aus. “Lifelong Learning” heißt es anglizistisch, dahinter steckt nichts Anderes als der Respekt vor der Aufgabe und der Wille, sich ständig weiter zu verbessern. Ein guter Marketer ist nicht deshalb gut, weil er sich mit bestehenden Tools auskennt, sondern weil er mit neuen Entwicklungen Schritt halten und mit neuen Tools gleich gute Ergebnisse erzielen kann.

„Wir haben unsere Reiseflughöhe erreicht“

Meine Erfahrungen und Kenntnisse wurden immer größer und ich hatte zu jeder Zeit den Eindruck, dass ich nicht stehen blieb, sondern immer weiter gefordert und gefördert wurde. Ein spezielles Highlight meines Praktikums bei Cision Germany war sicher die Erstellung meines ersten eigenen Blogposts. Die Herausforderung bestand darin, aus einer Anleitung, die für gewöhnlich relativ nüchtern ist, einen interessanten und fesselnden Beitrag zu erstellen. Aber dieser Herausforderung stellte ich mich gerne und kann nun sagen, dass ich persönlich nicht nur Lerneffekte an meinem Schreibstil zu verzeichnen habe, sondern auch in der Recherche selbst. Umso mehr freute ich mich, als ich anhand unserer Social Media-Beobachtung und Website-Analysen festellen konnte, dass der Blogpost sehr erfolgreich war.

Ein weiteres Highlight war sicherlich auch die Zusammenarbeit mit dem Sales-Team. Ich durfte eine Umfeld- und SWOT-Analyse durchführen. Hierbei konnte ich ebenfalls auf mein akademisches Wissensrepertoire zurückgreifen – dafür hatte sich das Lernen also doch gelohnt!

Besonders hervorzuheben ist das Miteinander bei Cision Germany. Sowohl die internationale Zusammenarbeit, die einen großen Stellenwert einnimmt, wie auch die Zusammenarbeit im Office sind sehr kollegial und loyal. Für eine schnelle Integration sorgen nicht zuletzt Team-Events. Gleich am dritten Tag meines Praktikums trat ich zum Beispiel mit knallorangenem T-Shirt beim J.P.Morgan-Lauf an. Dass ich überhaupt nicht sportlich bin fiel dabei den Wenigsten auf.

Takeaway: Verknüpfungen im Kopf führen zu Erfolgserlebnissen. Man muss nicht jedes Mal das Rad neu erfinden, vorhandenes Wissen lässt sich oft in neuen Situationen anwenden. Besonders lohnend ist es, die Kontexte innerhalb eines Unternehmens, eines Kommunikationssystems oder eines Themenfeldes zu kennen.

Mit vollspeed durch den Sommer - eine Reise durch das Marketing

Landeanflug

Auch eine tolle Reise verliert mal an Flughöhe und neigt sich der Landung zu. Als Resümee lässt sich jedoch mit Sicherheit sagen, dass es ein toller Sommer war, in dem ich sehr viel Wissen aus meinem Studium in der Praxis anwenden konnte und auch viele Lerneffekte zu verzeichnen habe.

Die Frage, ob ich dieselbe Reise wieder antreten würde, kann ich mit Sicherheit bejahen!

Doch nun ist das Kapitel beendet und der nächste Checkin steht bevor: Mein Auslandssemester! Es wird Zeit, auch die internationalen und kulturellen Kompetenzen zu erweitern. Denn wie heißt es so schön: Nicht nur die Hard Skills sind von Bedeutung, sondern auch die Soft Skills und das geht sicher nur durch ein Auslandssemester mit anschließendem Auslandspraktikum.

Ich danke dem Team für die tolle Zeit!