Pheed

Pheed

Vor drei Monaten hat es die kostenfreie App Pheed auf den 1. Platz im US App Store von Apple in der Social Networking Kategorie geschafft. Pheed ist jetzt auch auf der Android Plattform erhältlich und hat in kürzester Zeit über 1 Million Nutzer überzeugen können. Forbes bezeichnete Pheed als “Twitter mit einem Geschäftsplan” und Fortune hat die App auf ihrer Watchlist “7 Social Networks to Watch in 2013.” Pheed – als iPhone App im November 2012 lanciert – ist eine soziale Plattform und weist viele der Dinge auf, die man von sozialen Netzwerken heute erwartet. Das Netzwerk überrascht aber auch mit einigen neuen und sehr spezifischen Funktionen. Das Sign-in erfolgt entweder über Twitter, Facebook oder auf Email-Basis. Nach erfolgtem Sign-in, müssen Nutzer sich beim ersten Mal für drei Kanäle entscheiden und haben später dann fortlaufend die Möglichkeit weitere Kanäle zu abonnieren.

In einem voll-personalisierten Kanal – mit Kurzbiographie und Bild – werden die originalen Inhalte des jeweiligen Nutzers dargestellt. Freunde finden und einzuladen ist dann der nächste Schritt – parallel kann man weitere Kanäle erforschen und auf Hashtag-Basis abonnieren.

Follow me on Pheed - @falk_rehkopfWie auch bei Facebook und Twitter, erhalten Nutzer eine Benachrichtigung wenn sich jemand den eigenen Kanal abonniert; zudem kann man einen Pheed Post mögen indem man das Herzsymbol klickt – dies erlaubt ausserdem das Teilen dieser Inhalte in anderen sozialen Netzwerken. Es gibt auch eine Tagging-Funktion – “Keeper” – mit der man verschiedene Inhalte für das Lesen zu einem späteren Zeitpunkt markiert – einem Bookmark vergleichbar.

Alles in einem: Als quasi Komplettlösung ermöglicht Pheed das Posten von Fotos, Videos und selbst Audio-Notes und hat daher einen entscheidenden Vorteil im direkten Vergleich mit Instagram (welches nur Fotos erlaubt) oder Vine (wo nur kurze Videos erlaubt sind).

Das eingebaute Copyright-Tool hat die Aufmerksamkeit von verschiedenen Berufsgruppen geweckt. Mit diesem Tool kann man Fotos mit dem Namen und einem Copyright-Vermerk versehen. Dies ist besonders interessant für Künstler, Fotografen und andere kreative Berufe, deren Contant besonders häufig online geteilt wird, ohne dass diese dafür eine Anerkennung bekommen.

Zusätzlich wird Pheed es in Kürze ermöglichen, Content hinter einer Paywall zu platzieren. Die App an sich ist kostenfrei, aber Nutzer mit vielen Anhängern, Marken, Organisationen oder Individuen mit themenspezifischen Content aber auch Celebrities werden das kommerzielle Potenzial in diesem Ansatz sicherlich vielversprechend finden.

Pheed unterstützt auch (Live-)Broadcast Streams – mit einer Preisspanne von $1.99 – $34.99 oder gegen eine monatliche Abo-Gebühr können diese Ausstrahlungen bezahlpflichtig angeboten werden. Die erzielten Umsätze sind mit Pheed teilen.

Frau Vivienne Andrews, die Sprecherin von Pheed, sagte, dass die Veröffentlichung der Android App ein Meilenstein für den Start-up aus Los Angeles war. “…Wir sprechen kreative Leute an, Teens und andere rebellische Charakter. Wir haben lange an dem Android Launch gearbeitet und freuen uns sehr, dass es jetzt endlich dazu gekommen ist.“

Pheed auf Facebook

Pheed scheint besonders jüngere Altersgruppen anzuziehen, denn der ABC News zufolge sind 84% der Nutzer von Pheed in der Altersklasse der 15- bis 24-Jährigen. Im Februar haben einige bekannte US Teens Pheed auf Twitter und Instagram erwähnt und innerhalb von 24 Stunden hat die App viele Tausende an neuen Nutzern gewonnen. Und mit dem Slogan “Express Yourself”, spricht Pheed diese Teens direkt an und befriedigt gleichzeitig den starken Trend zu mobiler Kommunikation in dieser Altersgruppe an.

Aber darüber hinaus birgt Pheed auch einiges an Potenzial für Marken wie auch unabhängige Künstler, die mit multimedialen Inhalten arbeiten und diese in einer einzigartigen Weise ihrem Publikum anbieten wollen.

Kontaktinfo:

Pheed
info@pheed.com
@pheed
facebook.com/ThinkPremium