Social Journalism Study 2012: Reaktionen auf die Studienergebnisse in Grossbritannien

Mehr als ein Viertel britischer Journalisten "kann nicht ohne soziale Medien arbeiten"

‘Wie beurteilen und nutzen Journalisten soziale Medien in ihrer Arbeit?’ – dieser Frage wird in der Studie ‘Social Journalism’ nun schon im dritten Jahr und mittlerweile in 11 Ländern nachgegangen. Die diesjährigen Ergebnisse für Grossbritannien wurden in der Branche vielfach diskutiert. Hier finden Sie eine Auswahl der Beiträge die in Grossbritannien – aber auch in anderen Ländern –  als Reaktion auf die Veröffentlichung der Studienergebnisse für Grossbritannien publiziert wurden.

Dass fast ein Drittel (28%) aller befragten britischen Journalisten angaben, ohne soziale Medien nicht mehr ihrer Arbeit nachkommen zu können, war das in den Medien am meisten diskutierte Studienergebnis.

Die Artikel in der Press Gazette, in The Drum, und in The Wall haben sich auf die eher negativen Konsequenzen der Nutzung sozialer Medien konzentriert – in der Tat befürchten britische Journlisten negative Effekte gerade in Bezug auf Privatsphäre und Produktivität.

In anderer Berichterstattung – zum Beispiel von Media Digest und Media Bistro – ging es eher um positive Aspekte sozialer Tools und wie diese Journalisten helfen. Media Bistro – und auch Sociable360 – wiesen auf Twitter’s ‘Best practices for journalists‘ hin und brachten dies in Verbindung mit unserer Studie.

Die Studie hat zum ersten Mal fünf verschiedene Journalistensegmente identifiziert, klassifiziert nach Nutzung von und Einstellung zu sozialen Medien: Jäger, Architekten, Beobachter, Promoter sowie Skeptiker. Diese Infografik stellt diese verschiedenen Typen von Journalisten dar. The Think TankPRmoment und Graham Jones haben die Infografik benutzt.

Über die Studienergebnisse wurde auch in Brazilien und Italien berichtet. Ein Beitrag in Indonesien vergleicht die Social Journalism Studie mit einer Studie des Press Council of Indonesia.

Die amerikanische MediaPost startete eine Diskussion mit der Schlagzeile ‘U.K. Journos on Social Media: Meh’ und setzte damit auf die Skepsis vieler Journalisten gegenüber sozialen Medien. MediaJobsDaily hingegen konzentrierte sich auf den Fakt, dass Journalisten nicht mehr ohne soziale Medien ‘leben‘ können.

Andere Publikationen haben sich eher auf einzelne Aspekte der Studie konzentriert: CorpComms zum Beispiel hat sich das Verhältnis von privater zu arbeitsbezogener Nutzung sozialer Medien näher angeschaut; Dimitrios Journeys hat die verschiedenen Journalistensegmente [Infografik] im Fokus während sich Journalism.co.uk auf die Produktivität von Journalisten konzentrierte.

In diesem Beitrag wurden die Ergebnisse der Studie auch als Anlass genommen das Thema soziale Medien im öffentlichen Dienst zu diskutieren; dieser Beitrag hatte Social Media Engagement im Fokus – weitere Berichte erschienen zum Beispiel in PR news.

Das ‘Social Journalism Study’ Team:

Falk Rehkopf
 (MBA, BA) – Geschäftsführer, Cision Germany GmbH
Dr Ágnes Gulyás – Leitende Dozentin, Fachbereich Medien, Canterbury Christ Church University
Kristine Pole – Hauptdozent Marketing, Fachbereich Medien, Canterbury Christ Church University