++ Ziemlich ungesund: Beziehung zwischen Nachrichtenindustrie &  Technologieunternehmen    

++ Deutscher Mittelstand investiert kräftig in Marketing 

++ EU-Justizminister und Tech-Konzerne wollen Zusammenarbeit gegen Hassdelikte im Internet stärken

 

 

Zur Bewahrung der Unabhängigkeit von Social-Media-Giganten: The Atlantic-Chef Nicholas Thompson hält an der monatlichen Erscheinung von Printausgaben fest

Im Gespräch mit Press Gazette hat The Atlantic-Chef Nicholas Thompson die Beziehung zwischen Nachrichtenindustrie und Technologieunternehmen als „ziemlich ungesund“ bezeichnet. Das Magazin zählt eigenen Angaben zufolge rund 750.000 Abonnentinnen, was einem Anstieg von etwa 500.000 zahlenden Lesern seit Einführung der Bezahlschranke im September 2019 entspricht. Rund 300.000 beziehen ein Digital-Abo. Trotz des wachsenden digitalen Erfolgs möchte Thompson weiterhin an der monatlichen Printausgabe festhalten – selbst wenn es irgendwann keine Anzeigenkunden mehr geben sollte. "Die Leser mögen es. Es ist auch nicht so teuer. Es ist nicht sehr schwer, das Magazin zu drucken und an die Leute zu verschicken“, so Thompson. Seinem Engagement für gedruckte Ausgaben liegen zudem strategische Überlegungen zugrunde: "Es hat Vorteile, wenn die Leute in gedruckter Form lesen. Denn dann ist man nicht von den Verbreitungsalgorithmen der Social-Media-Riesen abhängig."

 

Deutscher Mittelstand investiert kräftig in Marketing

Wie aus einer aktuellen Umfrage der crossvertise GmbH hervorgeht, planen 36 Prozent der KMUs in Deutschland eine Erhöhung ihres Marketingbudgets für 2022 – wohingegen lediglich sieben Prozent Budgetkürzungen vornehmen wollen. Die meisten der befragten Unternehmen (88 Prozent) haben vor, in Online-Werbung zu investieren – und zwar vor allem im Bereich der sozialen Medien (74 Prozent), Suchmaschinenoptimierung und -werbung (60 Prozent) sowie bei Display-Ads (41 Prozent). Als neuen Trend entdeckt der Mittelstand „Influencer Marketing“ für sich – jedes fünfte Unternehmen sieht hier Aufstockungen vor. Aufgrund der oft regionalen Ausrichtung des Mittelstandes behält auch die Außenwerbung ihre Relevanz: In den kommenden Monaten werden mehr Werbegelder in die klassische Plakatwerbung (49 Prozent), die Verkehrsmittelwerbung (26 Prozent) und Digital Out-of-Home (16 Prozent) fließen. Bei der Printwerbung ist der Trend 2022 ambivalent: Eine Hälfte plant Steigerungen (51 Prozent), die andere hingegen Budgetkürzungen (47 Prozent). Inhaltlich wird die Werbung auf dem KMU-Markt in diesem Jahr mit deutlichem Abstand von Nachhaltigkeitsthemen (87 Prozent) geprägt sein – gefolgt von Diversity (32 Prozent) und dem Pandemiegeschehen (32 Prozent).

 

EU-Justizminister und Tech-Konzerne wollen Zusammenarbeit gegen Hassdelikte im Internet stärken

Nach Informationen von Reuters wurde im Rahmen eines informellen Treffens in Lille sowohl vonseiten der teilnehmenden Politikerinnen und Politiker als auch vonseiten der vertretenen Internetkonzerne ein „klarer rechtlicher Rahmen“ gefordert, der einen umfassenden Schutz der EU-Bürgerinnen und -Bürger vor der Zunahme schwerwiegender Hassverbrechen im Netz bietet. Die Mehrheit der Teilnehmenden sprach sich dafür aus, Hassdelikte im Internet auf die Liste der sogenannten EU-Verbrechen setzen und somit als grenzüberschreitende Straftaten zu ahnden. Die anwesenden Vertreter von Google und Meta zeigten sich in diesem Kontext aufgeschlossen, was den Beitrag ihrer Unternehmen zur Aufnahme digitaler Beweismittel angeht.



 

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Autor: Cision Insights-Team 

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