++ US-Verlage fokussieren sich auf den Ausbau programmatischer Werbung

++ KI-Training mit Nutzerdaten: Datenschützer von Noyb reichen Klage gegen Meta ein

++ Axel Springer verspricht sich aus Technologiepartnerschaften „strategischen Vorteil“

 


US-Verlage fokussieren sich auf den Ausbau programmatischer Werbung

Wie aus dem aktuellen Digiday+ Research Briefing hervorgeht, planen 53 % der US-amerikanischen Verlage – und damit über zehn Prozent mehr als noch ein halbes Jahr zuvor – trotz Budgetbeschränkungen und Herausforderungen bei der Datenerfassung „erhebliche Investitionen“ im Bereich der programmatischen Werbung. Dieser Anstieg, so Digiday, unterstreicht „die anhaltende Bedeutung von programmatischer Werbung als Einnahmequelle für Verlage“. Darüber hinaus werden im Digiday+ Research Briefing auch sich verändernde Trends in digitalen Ökosystemen diskutiert, wobei die Entwicklung von Social-Impact-Programmen im Vordergrund steht.


KI-Training mit Nutzerdaten: Datenschützer von Noyb reichen Klage gegen Meta ein

Die europäische Datenschutz-Organisation Noyb hat Beschwerde gegen Meta eingelegt, meldet die FAZ. Wie die Zeitung ausführt, sehen es die Datenschützer kritisch, dass der US-amerikanische Tech-Konzern seine KI-Modelle durch die Auswertung von Postings europäischer Nutzer trainieren möchte. Der Verein habe daher Beschwerde in elf europäischen Ländern eingereicht und die entsprechenden Behörden dazu aufgefordert, die damit verbundene Nutzung seitens Meta durch ein Dringlichkeitsverfahren zu stoppen. „Nach Einschätzung der Datenschutzaktivisten von Noyb verstößt Meta gegen die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), selbst wenn persönliche Chat-Nachrichten von der KI-Nutzung ausgeklammert werden“, erläutert die FAZ. Laut Noyb bleibe es unklar, zu welchen Zwecken die KI-Technologie von Meta verwendet werden solle. Der Fall sei „äußerst besorgniserregend, weil es um die persönlichen Daten von etwa 4 Milliarden Menschen geht“, erklärt Noyb.     

 

 

Axel Springer verspricht sich aus Technologiepartnerschaften „strategischen Vorteil“

Mathias Sanchez, SVP von Axel Springer, hat auf dem FIPP World Media Congress über die Bedeutung von Technologiepartnerschaften für das Unternehmen gesprochen und dabei in besonderer Weise das Lizenzabkommen mit OpenAI hervorgehoben. "Wir sind uns bewusst, dass die generative KI-Technologie sowohl ein Risiko als auch eine große Chance für unser Geschäft darstellt“, so Sanchez. „Die Welt verändert sich, die Technologie verändert sich und dieser Wandel vollzieht sich sehr schnell.“ Das Ziel von Springer sei es, einen strategischen Vorteil daraus zu gewinnen, dieser Welle „voraus zu sein“. Technologiepartnerschaften schlagen sich laut Sanchez bereits in der redaktionellen Arbeit der Publikationen Bild und Die Welt nieder, die auf GPT-Technologien zurückgreifen.

 



 

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Autor: Cision Insights-Team 

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